Die ausgedehnten Waldgebiete Myanmars, sowohl im Tiefland als auch in den hochgelegene Gebieten, bieten einen Lebensraum für viele wilde Tiere, unter anderem Tiger, Elefanten, Leoparden, Wildbüffel, und mehrere Arten von Hirschen und Antilopen, Schwarzbären, Wildschweine, Affen, Bergziegen, Flughörnchen, Stachelschweine, Nashörner sowie zahlreiche Vogelarten, Insekten und Reptilien.
Die meisten wilden Tiere leben in Regionen, die für Ausländer immer noch gesperrt sind. Die Regierung hat zwar einige Schutzgebiete für bedrohte Tierarten eingerichtet, aber die Gebirgsstämme jagen weiterhin alles, von dem sie meinen, dass es ihnen gehört. Die Fischer benutzen Reusen, Netze und Speere sowie Methoden wie elektrisches Fischen und Dynamit, um in Gebirgsflüssen, Seen oder Teichen einen guten Fang zu machen. Als Arbeitstiere werden Zugochsen gehalten - indische Buckelrinder oder Zebus -, die man in der Trockenzone häufig vor Holzkarren gespannt auf den staubigen Straßen sieht; Wasserbüffel, die auf den Reisfeldern der Feuchtgebiete zum Pflügen eingesetzt werden; und Elefanten, die in den Bergen Schwerstarbeit verrichten. Im Übrigen sind die gängigsten Haustiere Rinder, Schweine, Federvieh, Katzen und jede Menge Hunde. Pferde und Esel kommen selten vor.
Daneben gibt es in Myanmar ungefähr tausend bekannte Vogelarten, darunter Papageien, Pfauen, Fasane, Krähen, Reiher und Reisfinken (Padda-Arten).
Unter den Reptilien sind Krokodile, Geckos, Kobras, Pythonschlangen und Schildkröten zu nennen.
Textteile zum Teil von Klaus R. Schröder
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von Klaus R. Schröder (Autor)
Gebundene Ausgabe: 373 Seiten
Verlag: Reise Know-How Verlag Grundmann; Auflage: 2., überarb. u. aktualis. A. (Dezember 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3896621963
ISBN-13: 978-3896621962
Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 13 x 3,4 cm