Mit guter Vorbereitung kann man ein Reiseziel besser verstehen und deshalb mehr erleben. Beachten Sie vor allem auch Klima und Reisezeit, um Ihre Reise nach Myanmar genau nach Ihren Wünschen planen zu können.
Hilfs-Appell für Myanmar: Bitte unterstützen Sie durch Spenden die durch den Wirbelsturm Geschädigten in Myanmar
Myanmar:
Burma – bzw. Myanmar, wie das Land heute offiziell heißt – liegt im Südosten Asiens zwischen Thailand, Bangladesh und Indien. Desweiteren grenzt es an China und Laos. Die meisten Besucher sind überrascht zu hören, dass Burma ca. doppelt so groß ist wie Deutschland und dass 135 verschiedene Volksgruppen in diesem Land leben. Nach der britischen Kolonialzeit, die von 1885 bis 1948 dauerte, waren die Interessen der einzelnen Volksgruppen so unterschiedlich, dass das Land zu zerfallen drohte. Ab 1962 wurde das Land mit militärischer Macht geeint und gegenüber der Welt abgeschlossen. Da Myanmar erst seit Anfang der 90er Jahre ohne Probleme zu bereisen ist, findet der Besucher eine Welt des ursprünglichen Asiens vor, wie kaum in einem anderen Land. Die Einheimischen sind sehr freundlich und kontaktfreudig. Wer englisch spricht, ist stolz sich verständigen zu können. So wird ein Besuch in Burma bald zu einem gegenseitigen Entdecken.

Das Land Myanmar (amtlicher Name: Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw) war über viele Jahrzehnte hinter dem "Teakvorhang" verborgen, es konnte somit bis heute seine exotischen Traditionen, Sitten und Sehenswürdigkeiten bewahren und ist das ursprünglichste Reiseland Südostasiens. Myanmar ist nach wie vor unter dem früheren Namen Birma bzw. dem englischen Namen Burma bekannt.
Landesgrenzen:
Myanmar grenzt im Westen an den Indischen Ozean (Golf von Bengalen und Andamanensee) sowie an Bangladesch und Indien: im Norden an Indien und China (die autonome Region Tibet und die Provinz Yunan)und im Osten ebenfalls an China und an Laos und Thailand.
Die Oberflächengestalt des Landes erinnert an eine langgezogene Raute und wenn man den langen Südzipfel hinzunimmt (Tanin-Thryi-Streifen) an einen Flugdrachen mit Schweif; das Land wird durch 5 Regionen gekennzeichnet:
Das koloniale "Burma Proper" und "Outer Burma":
Myanmar ist eine willkürliche Schöpfung der Kolonialherren, die sich über bestehende kulturelle, religiöse oder ethnische Zusammenhänge wenig Gedanken machten. Die britische Kolonie Burma war der direkten Herrschaft Britisch-Indiens unterstellt. Während "Burma Proper", also Ober- und Niederburma der strengen Aufsicht der britischen Kolonialverwaltung unterlagen, genoss das "Outer Burma", nämlich die Grenzgebiete, in denen zahlreiche Minderheiten lebten, eine begrenzte Autonomie. Aus diesen Minderheiten rekrutierte die Kolonialarmee ihre Soldaten, mit deren Hilfe sie Burma Proper und die Burmanen kontrollierten. Mit dieser Politik des "Divide and Rule" schürten sie geschickt Feindseligkeiten zwischen der burmanischen Mehrheit und den ethnischen Minderheiten in den umliegenden Grenzgebieten.
Das heutige Myanmar: 14 Verwaltungsbezirke (7 Divisionen und 7 Staaten):
Heute verfügt das Land über 14 Verwaltungsbezirke, davon 7 divisions, in denen die Volksgruppe der Burmanen vorherrschen und 7 states, die die sieben ethnischen Minderheiten repräsentieren: Shan, Kachin, Mon, Chin, Rakhine, Kayin (Karen) und Kayah (Karenni)
Die 7 Divisionen haben, was die Kultur, Sprache, die Religion, die Tradition und die königliche Geschichte anbelangt, eine gemeinsame Basis. Hinsichtlich der Staaten besteht ein wesentliches Problem darin, dass es viele ethnische Splittergruppen gibt, die keinen eigenen Staat besitzen.
Von den rund 54 Millionen Einwohnern, die sich in insgesamt 135 ethnische Gruppen aufteilen, bekennen sich rund 90% zum Theravada-Buddhismus, die übrigen 10% der Landesbewohner zum Islam oder Christentum.
Die Minderheiten-Staaten bilden zum überwiegenden Teil die Außengrenzen Myanmars, die "Divisions" befinden sich im Landesinneren: im Uhrzeigersinn beginnend im Südwesten (1-7 "States"; 8-14 "Divisions"):
"States"
• Rakhine (Arakan): Hauptstadt: Akyab
• Chin, Hauptstadt: Hakha
• Kachin, Hauptstadt: Myitkyina
• Shan, Hauptstadt: Taunggyi
• Kayah, Hauptstadt: Loi-kaw
• Kayin oder Karen, Hauptstadt: Pa-an
• Mon, Hauptstadt: Mawlamyine
"Divisions"
• Sagaing, Hauptstadt: Sagaing
• Tenasserim, Hauptstadt: Tavoy (Dawei)
• Irawadi, Hauptstadt: Pathein (Bassein)
• Yangon, Hauptstadt: Yangon
• Bago (Pegu), Hauptstadt: Bago
• Magwe, Hauptstadt: Magwe
• Mandalay, Hauptstadt: Mandalay
Die größten Städte sind:
Yangon (5 Mio.), Mandalay (1,2 Mio), Mawlamyine (500 000), Bago (200 000), Pathein (160 000), Taunggyi (150 000). Die große Mehrheit der Landesbevölkerung lebt in kleinen Dörfern. Das ehemalige Burma (in Deutschland oft Birma genannt), erreichte im Jahr 1948 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialmacht; seit 1962 wird es von einer Militär-Junta regiert, die ihren Regierungssitz im November 2006 von Yangon nach Naypyidaw ("Sitz der Könige") verlegte; die neue Hauptstadt liegt 320 km nördlich von Yangon und hat mittlerweile ca. 100.000 Einwohner (Stand 2.007).
Myanmar ist mit 675. 000 km² der größte Staat in Südostasien (etwa doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland), zählt aber nur 54 Millionen Einwohner (Deutschland dagegen 82 Millionen); das Land hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von circa 2.000 km sowie eine Ost-West-Ausdehnung von 900 km. Die höchsten Berge gehören zur Himalaya-Kette. Der Hkakabo Razi ist mit 5.881 m der höchste. Durch einen Ring von Bergen und Hochplateaus, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen und bis 3.000 m hoch sind, ist Burma überall von seinen Nachbarländern isoliert und abgeschnitten; nur nach Süden hin ist das Land hufeisenförmig geöffnet. Im tiefen Süden ragt als abgesunkene Gebirgslandschaft das Myeik-Archipel mit rund 800 zumeist unbewohnten Inseln aus dem Meer. Im hohen Norden findet sich mit 5.881 Metern der Hkakabo Razi als höchster Berg Südostasiens. Zu den größten Schätzen Myanmars gehört Primärwald, der das Land noch zu mehr als einem Drittel bedeckt. Für den Tourismus gibt es viele noch unberührte feine Sandstrände, Korallenriffe die sich ideal zum Baden, Strandwandern und Relaxen anbieten. Eine touristische Infrastruktur mit sehr schönen Hotels wird an der Ngapali Beach und am Ngwe Saung Strand geboten. Die Hotels wurden nicht höher als die Palmen gebaut, so dass sich diese ökologisch in die Landschaft einfügen.
Flüsse:
Der Ayeyarwady (Irrawaddy), der 2.170 km lang ist und seine Zuflüsse Chindwin, Sittoung und Thanlwin, entspringen im Himalaya und in Tibet und verlaufen in Nord-Südrichtung, ehe sie sich in die Andaman-See ergießen. Der Ayeyarwady und sein mächtiger Zufluss Chindwin sind die Hauptarterien des Landes; der Ayeyarwady mündet in einem neunarmigen Delta südlich von Yangon. Über eine Strecke von rund 1.500 km ist er beschiffbar von Bahmo im Norden (Kachin-Staat) bis Yangon im Süden.
Auch der Chindwin kann teilweise für den Schiffsverkehr genutzt werden. Beide Ströme sind langsam fließend und bilden während der Trockenzeit lange Sandbänke, so dass sie dann streckenweise unbeschiffbar werden. Der Thanlwin fließt östlich durch die Shan- und Karen-Staaten nach Süden, wo sein Lauf in einem längeren Abschnitt die Grenze zu Thailand bildet. Wegen den vielen Schluchten und Stromschnellen und dem wechselhaften Wasserstand ist der Thanlwin nur ca. 160 km schiffbar. Wer Myanmar bereist, sollte auf jeden Fall eine Schiffsreise machen.
Für Touristen ist Automiete in Myanmar nicht zugelassen. Gerne vermitteln wir Ihnen ein Auto mit Fahrer (wobei dieser in der Regel kein englisch spricht) und deutsch- oder englischsprachigem Führer.
Dokumente
• Reisepass mit Visum (Gültigkeit beachten)
• Flug-Bahn-Schiffstickets
• Hotelgutschein oder Gutschein (Voucher)
• Fotokopien der wichtigsten Dokumente (Reisepass!) getrennt vom
Original aufbewahren)
• Landkarte
• US$ und EURO in kleine Noten. Wenn Sie in Myanmar Geld tauschen, empfehlen sich große
neue Scheine (100 USD-Scheine und 100 Euro), da Sie dafür einen besseren Wechselkurs
bekommen.
• Kreditkarten: Visa, Master & American Express (werden nur eingeschränkt akzeptiert)
Sonstiges
• Rucksack, Reisetasche oder Koffer
• Tagesrucksack
• Bequeme Trekkingschuhe mit Profil
• Lange und kurze Hosen, langärmliges Hemd oder T-Shirt
• Warme Jacke und Hose für die nördlichen Regionen Burmas
• Reiseapotheke, persönliche Medikamente
• Badesachen, Regenschutz, Sonnenschutz, Insektenschutz
• Taschenlampe
• Fotoausrüstung, Filme
• Feuchttücher (z.B. Hakle) zum Reinigen der Hände und Füße, aber auch für die Toilette.
Übergepäck
Übergepäck ist ein heikles Thema und ist oft von der Person, die hinter dem Schalter sitzt abhängig.
Alle touristischen Besucher von Myanmar, einschließlich Kinder über sieben Jahre, benötigen ein Touristenvisum, das zum Aufenthalt von maximal 28 Tagen (inkl. Einreisedatum) berechtigt. Dieses Visum kann in Myanmar bis ca. 7 Tage verlängert werden, die dafür anfallenden Kosten trägt der Besucher vor Ort.
Visagebühren z. Zt. 25 USD (Sept. 2010)
Die Touristenvisa werden ausgestellt von folgender Botschaft:
Konsulat der Union Myanmar
Thielallee 19
14195 Berlin
Tel.: 030/2061570
Fax 030/20615720
Geschäftszeit: Mo-Fr 0930-1230 Uhr
Die Stromspannung in Myanmar beträgt 220-230 V, Wechselstrom 50 Hz. Jedoch sind Schwankungen und Ausfälle bei der Versorgung mit Elektrizität an der Tagesordnung. In abgelegenen Regionen und einfachen Hotels ist Strom häufig nur zeitweise verfügbar. Im Landesinnern gibt es meist zwischen 22 und 6 Uhr keinen Strom. Hotels höheren Standards haben in der Regel eigene Generatoren. Die Steckdosen sind zumeist englischen Formats - also für Stecker mit drei flachen Stiften, so dass das Mitführen eines entsprechenden Adapters (auch vor Ort erhältlich) sinnvoll ist.


Thai Airways bietet die schnellste Verbindung über Bangkok an (Nonstopflug von Frankfurt und München nach Bangkok; nach Zwischenstopp Weiterflug nach Yangon (Myanmar)). Wenn Sie noch nicht in Süd-Ost-Asien waren, empfehlen wir Ihnen alternativ den Flug mit der Singapore Airlines über Singapore. Sowohl Bangkok wie auch Singapore bieten sich ideal für Stopoverprogramme an, um diese Metropolen kennenzulernen. Gerne bieten wir Ihnen auch günstigere Flüge mit Air France, Qatar Airways oder Ethiad Airways an, die jedoch nicht so schnell sind wie o.g. Fluglinien. Gerne bieten wir Ihnen auch preisgünstige Flüge nach Thailand, Kambodscha, Vietnam oder Laos an (in Verbindung mit Landarrangements).
Unsere Agentur vor Ort ist offizieller Sales Agent (Verkaufsagent) von Air Mandalay, Yangon Airways und Air Bagan. Es handelt sich um zuverlässige private Fluggesellschaften, die mit modernen Flugzeugen die wichtigsten Städte des Landes verbinden. Air Mandalay fliegt zusätzlich von Yangon nach Chiang Mai (Thailand) und von Chiang Mai nach Mandalay und Yangon. Air Bagan fliegt jeden Tag von Yangon nach Bangkok (Thailand) und retour. Gerne reservieren wir für Sie Ihre Inlandsflüge. Sie brauchen sich bei uns nicht um Flugtickets kümmern, da unsere Agentur und Reiseleitung vor Ort alles für Sie erledigt; bequemer geht es nicht!
Informationen zu den Fluggesellschaften:
Air Mandalay
Gegründet im Jahr 1994, bedient die Fluglinie das Streckennetz im Inland. Außerdem hat die Fluggesellschaft im Jahr 1995 eine erste und bisher einzige Auslandsverbindung mit der nordthailändischen Metropole Chiang Mai aufgenommen. Die Flotte besteht aus mehreren Turboprop-Maschinen (ATR-42 und ATR-72).
Die Airline bedient Flüge innerhalb Myanmars - sowie von Chiang Mai (Nord-Thailand) nach Mandalay und Yangon.
Yangon Airways
Gegründet im Jahr 1996 als Joint Venture mit einem thailändischen Unternehmen, bedient diese Fluggesellschaft inländischen Verbindungen. Die Flotte besteht aus Turboprop-Maschinen (ATR-72). Die Airline bedient die Hauptstrecken und entlegene Zielen wie Myitkyina (im Norden) oder Dawei, Myeik und Kawthaung (im Süden).
Laut Mitteilung wird die Yangon airways ab 03.12.2010 vorübergehend bis auf weiteres stillgelegt, wegen Einstellung des Aircraft Operator Certificate (AOC).
Air Bagan
Gegründet im Jahr 2004, hat diese innovative Fluggesellschaft mit die Reisemöglichkeiten im Land sehr gut ausgebaut. Anfangs wurde das Streckennetz im Inland ausgerichtet, seit 2007 gibt es Flugverbindungen mit dem Ausland. Die Flotte besteht aus Jets (Airbus A-310), Fokker 100 und Turboprop-Maschinen (ATR-42 und ATR-72).
Das Streckennetz umfasst Flüge auf den gängigen Hauptstrecken und zu entlegenen Zielen wie Myitkyina, Putao (im Norden) oder Dawei, Myeik und Kawthaung (im Süden). Hinzugekommen ist die internationale Destination Bangkok (geplant sind Flüge nach Singapur ist geplant und Siem Reap (Kambodscha) und Kunming (China)).
Fotos, Dias und Filme können unvergessliche Erinnerungen festhalten. Doch Respekt ist dabei nötig. Fotografieren und Filmen ist in Myanmar grundsätzlich erlaubt. Man sollte jedoch die übliche Zurückhaltung wahren und fremde Menschen evtl. vorher um Erlaubnis bitten. Militärische und strategische Einrichtungen (Brücken, Flughäfen, Bahnhöfe) dürfen jedoch nicht fotografiert oder gefilmt werden. In Pagoden und Tempeln kann eine Kamera- oder Videogebühr erhoben werden. Diese wird in der Regel zum Erhalt des Bauwerkes verwendet.
Tipp:
In einigen Internetcafes kann man, wenn die Speicherkarte der Digital Kamera voll ist, diese auf Cd brennen. Mit dem entsprechenden Kabel kann man im Hotelzimmer die Fotos am Fernseher besser anschauen. Bitte nehmen Sie genügend Filmmaterial mit. Die Filme sind teilweise sehr billig, aber oft schon abgelaufen.
Die burmesische Währung heißt Kyat (ausgesprochen: Tschat). Der offizielle Kurs zum Euro liegt bei:
1 Myanmarischer Kyat = 0.10067 Euro
1 Euro (EUR) = 9.93352 Myanmarischer Kyat (MMK)
Dieser Kurs ist jedoch bedeutungslos. Der so genannte „Schwarzmarktkurs“, den auch autorisierte Geldwechsler anbieten, beträgt etwa 1000 Kyat/1 Euro (Kurs stark schwankend).
Kreditkarten können zurzeit nicht verwendet werden.
Pauschalreisenden ist der Grenzübertritt auf dem Landweg von China aus in Muse, aus Thailand in Tachilek und Kawthaung erlaubt.
Myanmar-Discover ist tätig als Vermittler zu Fluglinien, Transportgewerben und Hotels im Rahmen eines gebuchten Reisearrangements. Daher haftet Myanmar-Discover nicht für Beschädigungen, Verluste (Gepäck), Unfälle, Verletzungen, die im Zusammenhang mit einem gebuchten Reisearrangement auftreten können. Alle zusätzlichen Kosten, die z.B. durch Verspätungen, Unfälle, Naturkatastrophen, Streiks, politische Aktionen verursacht werden, gehen ausschließlich zu Lasten des Buchenden. Programme, Reisepreise, Leistungen und Konditionen basieren auf die Zeit der Herstellung der Internetseite und können ohne vorherige Ankündigung verändert werden. Wir behalten uns Irrtum und Fehler auf unserer Internetseite vor. Mit der Teilnahme an einer von Myanmar-Discover arrangierten Reise erkennt der Buchende die oben genannten Bedingungen ausdrücklich und vollinhaltlich an.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Malaria-Prophylaxe wird empfohlen, jedoch genügt in der Regel, diese "standby" mitzuführen. Ebenfalls werden Impfungen gegen Typhus, Hepatitis, Tetanus und japanische Enzephalitis empfohlen.
Da wir Sie auf unseren Rundreisen in guten bis sehr guten Hotels unterbringen und auf gute Essensqualität achten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit oder einer Infektion sehr gering. Außerdem sind die meisten Hotels mit Moskitofenstern und zum Teil noch mit Moskitonetzen über dem Bett ausgestattet. Trotz vieler Jahre Tourismus nach Myanmar haben wir bis heute noch keinen einzigen Krankheitsfall erlebt. Sie können eine Reise nach Myanmar bedenkenlos antreten, wenn Sie gesund sind. Wir empfehlen jedoch, keine Nahrung von Straßenhändlern zu sich zu nehmen. und kein ungeschältes Obst, Salate, rohes Gemüse oder Eiswürfel in einfachen Restaurants. Sie vermeiden damit Durchfallerkrankungen. Arzneien gegen Magen- Darmbeschwerden gehören dennoch mit ins Gepäck, falls es Sie trotzdem einmal erwischt. Auf dem Lande und in Waldgebieten ist ein Schutz vor Insektenstichen erforderlich. Erwarten Sie in Myanmar nicht die gleichen hygienischen Verhältnisse wie zu Hause und seien Sie tolerant gegenüber kleinen Abweichungen bezüglich Sauberkeit oder hygienischen Standards.
Das ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung ausreichend, die jedoch immer gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte. Während der kühleren Jahreszeit (Nov.-Dez.) empfiehlt es sich jedoch, für die Abende leichtere Jacketts, Pullover oder Jacken dabeizuhaben. Plant man Bergaufenthalte, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. In höher gelegenen Gegenden (zum Beispiel im Norden des Landes, in Putao, Kalaw oder auch am Inle-See) kann es aber abends kühl werden (ca. 20-10 Grad C). Zudem ist auf umfassenden Sonnenschutz (Hut, Brille, Creme….etc….) zu achten. Während der Regenzeit sollten sich ein Regenschirm und Poncho im Gepäck befinden. Außerdem braucht man immer eine gute Sonnenbrille. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, sollte man den nötigen Bedarf an Kleidung, Wäsche und Schuhen mitbringen, oder sich vorher in Städten wie Yangon, Mandalay oder Bagan besorgen. Da Myanmar sehr religiös ist, sollte man bedenken welche Kleidung man wählt. In der Öffentlichkeit sollte man stets "korrekte" Kleidung tragen, Shorts oder Miniröcke sind nicht gern gesehen. Außerdem sollte man einen Sarong kaufen, um ihn im Bedarfsfall verwenden zu können. Schuhe und Socken müssen beim Betreten von Tempelanlagen und Pagoden ausgezogen werden. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von Sandalen (Slippers) und Feuchttüchern. Auch beim Sitzen sollte man darauf achten, die Fußsohlen zu verstecken.
In Myanmar gibt es drei Jahreszeiten: die heiße Zeit dauert in der Regel von März bis Mai (mit Temperaturen von 25 – 40 °C), die Regenzeit von Juni bis September (mit Temperaturen von 20 – 35 °C bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit) und die trockene Zeit von Mitte Oktober bis Februar (mit Temperaturen von 18 – 30 °C).
Dennoch hat jede Reisezeit Ihren eigenen Reiz: im Winter sind die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit eher angenehm, in der restlichen Zeit erlebt man dafür die Landschaft in noch satterem Grün. Bagan und Mandalay sind z. B. von der Regenzeit kaum betroffen und können das ganze Jahr gut bereist werden. Zu Schwierigkeiten kann es in der Regenzeit jedoch in sehr abgelegenen Bergregionen kommen, da dort die Straßen teilweise stark beschädigt werden.
Es gibt auch viele Feste und Feierlichkeiten in Myanmar, deren Besuch besonders interessant ist. Sehen Sie sich dazu unseren Festkalender an.
Die Amtssprache ist Burmesisch. Im ganzen Land gibt es jedoch etwa 170 verschiedene Dialekte. In von Ausländern häufig besuchten Gebieten wird in den meisten Hotels auch Englisch verstanden. Den besten Kontakt zu Land und Leuten stellt eine einheimische Reiseleitung dar. Sie sorgt dafür, dass Ihre Reise ein nachhaltiges Erlebnis wird. Unsere Reiseleiter vor Ort sprechen deutsch.
Lesen Sie hierzu den Bericht von Dr. Axel Bruns, der das burmesische Marionettentheater und seine lange Tradition und Geschichte beschreibt:
Das burmesische Marionettentheater
Sehen Sie sich hier Fotos des Marionettentheaters an.
Da Moskitos und Insekten Krankheiten verbreiten können, sollten Sie sich dagegen schützen. Empfehlenswert ist lange helle Kleidung (Safari-Stil) sowie ein Insektenschutzmittel (z.B. das Naturprodukt Zedan in flüssiger Form), das Sie zu Hause kaufen können. Eine weitere Schutzmaßnahme ist die Mitnahme eines Moskitonetzes, falls Sie auf eine Abenteuertour in den Dschungel gehen. Bei den normalen Rundreisen (d.h. bei nicht Abenteuerprogrammen) sind in den Hotels die Zimmer mit Moskitofenster und/oder Moskitonetz über dem Bett ausgestattet. So bleiben Sie von Mücken verschont. Diese sind in der Regel morgens und abends aktiv vor allem in der Regenzeit und unterhalb einer Höhe von 1.500 m).
Parfums oder parfümierte Seifen sollten vermieden werden, da diese Moskitos anlocken.
Mo bis Fr 8-15 oder 10-17 oder 14-20 Uhr (nicht einheitlich). An einem Tag der Woche haben die so genannten Regierungsläden geschlossen.
Die Post nach Myanmar und auch viceversa kann Wochen dauern oder auch nie ankommen.
Myanmar ist ein Land, das sich in vielen Bereichen noch mitten im Entwicklungsprozess befindet und noch keine perfekte (touristische) Infrastruktur aufweist. Daher kann es - auch kurzfristig und trotz sorgfältiger Vorbereitung - zu notwendigen Programm-Änderungen kommen. Es kann mal eine Flugverbindung oder - zum Beispiel aufgrund von Renovierungsarbeiten - eine geplante Besichtigung ausfallen. Wir sind stets bemüht, derartige Unregelmäßigkeiten so gering wie möglich zu halten. Jedoch setzen wir bei Ihnen eine Flexibilität voraus. Nicht zuletzt sollten Sie in einem noch in den Kinderschuhen des Tourismus stehendem Land keine Perfektion erwarten. Sie werden dafür durch viele Erlebnisse und eine außerordentlich schöne, ursprüngliche und interessante Destination belohnt.
Der Ablauf der Reisen ist von uns optimal für Sie entwickelt worden. Dennoch kann es manchmal passieren, dass Wege unpassierbar werden, Wartezeiten entstehen, nicht vorhersehbare Umstände die Reiseroute verändern oder den geplanten Verlauf im schlimmsten Fall komplett umwerfen. Unsere Führer vor Ort sind auf solche Situationen speziell trainiert und haben es bisher immer geschafft, zu improvisieren und die Reiseplanung flexibel anzupassen. Unannehmlichkeiten für Sie werden dadurch stets minimiert. Trotzdem möchten wir Sie hiermit darauf hinweisen, dass Programmänderungen möglich sind und nicht im Verantwortungsbereich des Veranstalters liegen.
Bei Ihren Flügen wird ein Gepäckstück à 20 kg plus Handgepäck frei befördert. Es empfiehlt sich für die Tagesaktivitäten einen kleinen Rucksack oder eine Reisetasche dabei zu haben.
Tausende von Kilometern können in Myanmar auf Flüssen befahren werden. Eine Schiffsreise gehört zu jeder Myanmar-Reise. Die beliebteste Strecke führt von Mandalay nach Bagan, den Ayeyarwady flussabwärts (ca. 10 Std. unterwegs). Die Schiffsfahrten in Myanmar kann man in allen Komfortklassen unternehmen, von den Luxusschiffen "Pandaw" über Kabinenschiffe mit einer oder mehreren Übernachtungen, weiter...
Als Reisender sollte man folgende Verhaltensregeln in Myanmar befolgen. Man sollte sowohl negative als auch positive Emotionen in der Öffentlichkeit vermeiden. Man sollte nicht wegen Problemen oder zeitlichen Verzögerungen die Geduld verlieren, da man damit nur noch mehr Probleme hervorruft. Besser ist es, sich der Ruhe und Gelassenheit der Burmesen anzupassen.
Als Unhöflichkeit gilt das Zeigen mit dem Zeigefinger auf andere Leute und Gegenstände. Um Jemanden auf sich aufmerksam zu machen, sollte man mit der ganzen Hand (Handflächen zeigen nach unten) winken. Für die Burmesen ist der Kopf das aller heiligste Körperteil. Daher sollten Burmesen nie am Kopf berührt werden. Genau so wenig sollte man einem Burmesen die Füße entgegenstrecken. Generell sollte man sich angemessen kleiden d.h. die Schultern zu bedecken und bis zu den Knien reichende Beinkleidung zu tragen. Ziehen Sie auch die Schuhe aus, bevor Sie einen Tempels oder ein privates Wohnraumes betreten.
Bevor man Menschen photographiert, sollte man sie aus Höfflichkeit um Erlaubnis fragen.
Myanmar gilt - selbst für alleinreisende Europäerinnen - als ausgesprochen sicheres Reiseland. Diebstähle und Gewaltverbrechen sind hier noch weitgehend unbekannt. Auch von den Folgen der politischen Auseinandersetzungen sind westliche Touristen bisher noch nie direkt betroffen gewesen. Wir möchten Ihnen jedoch empfehlen, keine politischen Gespräche zu führen, um die Einheimischen nicht unnötig mit einer der Regierung feindlichen Meinung zu gefährden. Bedenken Sie, dass Sie als Gast in das Land kommen; wenn Sie das respektieren, so sind Sie überall herzlich willkommen.
Myanmar hat eine zirka 2.000 km lange Meeresküste, die großteils unberührt ist. Die beliebtesten Strände sind Ngapali Strand und Ngwe Saung Strand. Zu jeder Rundreise empfehlen wir noch Badetage in Myanmar einzulegen. Die Strände sind traumhaft schön. hier haben Sie die Gelegenheit, beim puren Relaxen, bei Wanderungen und Ausflügen die Seele baumeln zu lassen. Auch Schnorchler und Taucher kommen auf ihre Kosten. Die Restaurants bieten eine umfangreiche Meeresküche zu günstigen Preisen an.
Ngapali Strand: Nur einen kurzen Flug von 40 Minuten von Yangon entfernt befindet sich der Ngapali-Strand. Seine goldenen Sandbuchten, die Palmen und das grüne klare Wasser des Golfs von Bengalen sorgen für eine schöne und erholsame Umgebung. Obwohl “Ruhe” das Kennzeichen für den Ngapali-Strand ist, gibt es doch auch Surfbretter und Boote zu mieten. Es gibt auch Fahrräder zu leihen. Damit lassen sich die nahe gelegenen Fischerdörfer über ruhige Straßen erreichen. Oder Sie lassen sich von einem kleinen Boot mitnehmen, um die Fischer bei ihrer Arbeit zu sehen.
Ngwe Saung Strand: Der Ngwe Saung-Strand liegt westlich von Yangon ebenfalls am Golf von Bengalen. Der Strand kann mit einem 25-Minuten-Flug nach Pathein und einem Transfer von einer Stunde erreicht werden. Er kann auch mit einer Fahrt per Auto (ca. 5 Stunden) von Yangon aus erreicht werden. Der Strand bietet ebenfalls eine ruhige Atmosphäre und qualitativ hochwertige Hotels.
In Myanmar herrscht Rechtsverkehr. Mietwagen sind nur mit Fahrer erhältlich. Deutsche und internationale Führerscheine werden in Myanmar nicht anerkannt. Besondere Vorsicht ist für Fußgänger geboten, da Burmesen nicht vor Zebrastreifen halten. Das Straßennetz ist in einigen Gebieten Myanmars sehr schlecht. (wie z.B. in den Shangebieten). Für 50 km benötigt man oft 2-3-Stunden. Die meisten Autos sind Gebrauchtwagen aus Japan. Da diese in Japan mit Linksverkehr fahren, haben diese das Lenkrad auf der rechten Seite.
Wir empfehlen Ihnen, nach dem Motto "carpe diem" (nutze den Tag), Ihre Aktivitäten, Touren früh zu starten, d.h. zwischen 07.00 bis 08.00 Uhr, da es in der Hauptsaison (Oktober-März) schon um ca. 17.30 Uhr dunkel wird. In Myanmar gibt es viel zu sehen und zu erleben. Es wäre zu schade, wenn Sie den Tag verschlafen. Myanmar hat Ihnen viel zu bieten und unsere Reiseleiter sind darauf eingestellt, Ihnen das Land intensiv zu zeigen und dazu benötigen Sie Zeit...
Telefon:
Aus den großen Städten sind Gespräche und Faxe ins Ausland in der Regel problemlos möglich, aber von den Hotels aus sehr teuer (4 bis 10 USD/Minute). Wir empfehlen Ihnen, vor Gesprächsbeginn nach dem Preis zu fragen. Auch wenn Sie nicht die gewünschten Gesprächspartner erreichen, muss die Verbindung bezahlt werden. In einigen Hotels wird eine Mindestgebühr von 3 Minuten berechnet. Aufgrund fehlender Roaming-Abkommen ist die Benutzung ausländischer Mobiltelefone in Myanmar zurzeit noch nicht möglich.
Die Vorwahl von Deutschland nach Myanmar ist 0095, von Myanmar nach Deutschland wählt man 0049. Mittlerweile sind Telefongespräche fast überall im Selbstwähldienst möglich. Internationale Ferngespräche können vom Telegrafenamt ausgeführt und in US-$ bezahlt werden. Ebenso kann man von bestimmten Shops aus telefonieren, die mit einem roten Schild oder Telefon gekennzeichnet sind. Telefonhäuschen gibt es nicht. Gespräche vom Hotel aus sind etwa doppelt so teuer. Netztechnik: GSM 900. Zurzeit besteht keine Erreichbarkeit der Systeme E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Internet:
In Yangon und selbst in kleineren Städten gibt es mittlerweile Internet-Cafés, doch funktioniert der Zugang zum Teil sehr langsam. Zudem sind etliche Verbindungen (Yahoo und Google) zeitweise nicht frei zugänglich. Selbst in Business-Centern der größeren Hotels von Yangon sind die zensierten und somit gesperrten Seiten oft nicht aufrufbar.
In Restaurant ist vielfach bereits ein Bedienungszuschlag von 10% in den Rechnungen enthalten, ein zusätzliches Trinkgeld von bis zu 10 % ist üblich.
Bei Taxifahrten ist kein Trinkgeld üblich, der Betrag kann aber aufgerundet werden. Besonders gute Leistungen Ihres Reiseleiters und des Busfahrers sollten eben falls durch ein persönliches Trinkgeld gewürdigt werden.
Für den Busfahrer empfehlen wir einen Betrag von ca.USD 1,00 pro Person und Tag. Die Richtwerte für den Reiseleiter liegen bei ca. 2 USD - 2.50 USD pro Person und Tag. Die Höhe des Trinkgeldes liegt jedoch ausschließlich in Ihrem eigenen Ermessen und soll Ihre Zufriedenheit mit der erbrachten Leistung zum Ausdruck bringen.
Ein zu großer Flüssigkeitsverlust und Mangel an Salz kann in den Tropen zur Dehydration führen. Aus diesem Grund empfehlen wir täglich mehr Wasser und Salz zu sich zu nehmen, als üblich. Während der Tagesausflüge erhalten Sie von uns gekühltes Trinkwasser in Flaschen.
Die Landeswährung ist der Kyat (gesprochen: Tschat). Währungskürzel: K, MMK (ISO-Code).
1 Kyat = 100 Pyas. Banknoten sind im Wert von 1000, 500, 200, 100, 90, 50, 45, 20, 15, 10, 5 und 1 K und 50 Pyas im Umlauf. Münzen gibt es im Wert von 1 K sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Pyas. Es sind jedoch nur noch Banknoten und keine Münzen mehr im Umlauf. Um den Schwarzmarkt zu unterbinden und die finanzielle Situation der Dissidentengruppen zu schwächen, werden gelegentlich bestimmte Banknoten ohne Vorwarnung für ungültig erklärt.
Aufgrund der US-amerikanischen Finanzsanktionen gegen Myanmar werden Kreditkarten und Reiseschecks als Zahlungsmittel kaum akzeptiert. Nur ganz wenige Luxushotels akzeptieren Visa & Master Card. ( Yangon und Mandalay ). Dabei ist zusätzlich eine Gebühr von 4,20 – 6 % zu entrichten. Barabhebungen mit Kredit- oder EC- (Cirrus- oder Maestro-) Karten sind nicht möglich. Geldautomaten existieren nicht. Reisende können Zahlungen daher im Regelfall nur in bar leisten.
1 Myanmarischer Kyat = 0.10067 Euro
1 Euro (EUR) = 9.93352 Myanmarischer Kyat (MMK) (Stand: 07.07.08)
Hier handelt es sich um den offiziellen Wechselkurs. Vor Ort gibt es jedoch inoffizielle weit bessere Kurse. Da diese inoffiziell sind, möchten wir Ihnen hier keine Kurse nennen, da sich diese auch täglich ändern. Entsprechende Informationen erhalten Sie vor Ort von Ihrer Reiseleitung und auch in den Hotels. Bitte beachten Sie, dass kein Pflichtumtausch mehr auf dem Flughafen bei Ankunft besteht und lassen Sie sich nicht durch die Geldwechselschalter irritieren, die Ihnen einen niedrigen Wechselkurs geben. Beim Geldwechsel bekommen Sie für große neue Scheine (USD 100 oder Euro 100) den besten Wechselkurs.
Die Zeitverschiebung zu Deutschland, Österreich und der Schweiz ist +5.5 Stunden (Winterzeit), bzw. + 4,5 Stunden (Sommerzeit). In der Hauptsaison (Oktober bis Februar) ist der Sonnenuntergang gegen 17.30 Uhr.
Die zollfreie Einfuhr von 2 Flaschen alkoholischen Getränken, 2 Kartons Zigaretten oder 100 Zigarren und 1/2 Liter Parfüm sind pro Person erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr ausländischer Devisen ist in unbegrenzter Höhe zulässig; ausländische Besucher müssen jedoch Beträge, die (insgesamt) den Gegenwert von USD 2.000 übersteigen, deklarieren. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung Kyat ist nicht gestattet. Ausländische Währung, Juwelen, Videokameras sind auf den offiziellen Einreisepapieren anzuführen. Edelsteine, die bei autorisierten Händlern im Lande gekauft wurden (eine offizielle Rechnung muss vorliegen) sowie Antiquitäten, die nicht älter als 40 Jahre sind, dürfen ausgeführt werden.
Die staatlichen Züge sind meistens überfüllt und unbequem. Bequemer und auf längeren Strecken unbedingt zu empfehlen sind unsere organisierten Überlandfahrten im klimatisierten Bus. Bei einer Zugfahrt sollte man beachten, dass die Pünktlichkeit nicht gegeben ist. Die von der Myanmar Railways veröffentlichten Fahrzeiten stellen eine grobe Richtlinie dar, stundenlange Verspätungen sind keine Ausnahme. Für Eisenbahnenfreunde organisieren wir gecharterte Züge mit Privatwagons.