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Die Stadt Amarapura, die sich 11 km südlich von Mandalay befindet und deren alter Pali-Name „Stadt der Unsterblichen“ bedeutet, wurde im Jahr 1783 von König Bodawpaya, gegründet und war während der 133 Jahre dauernden Konbaung-Dynastie zweimal Hauptstadt(1783-1823 und 1841-1857). Heute hat Amarapura 10 000 Einwohner. Die Bewohner Mandalays nennen die Stadt heute meist nur „Taung-myo“, was soviel wie „südliche Stadt“ bedeutet. Von den Bewohnern Amarapuras wird Mandalay wiederum „Myauk-myo“, „nördliche Stadt“, genannt.
Auf dem Weg nach Amarapura befinden sich viele Handwerksbetriebe, wie Steinmetze, Holzschnitzer, Bronzegießer und Webereien. Das sehr dörflich anmutende Amarapura ist das Zentrum der Baumwoll- und Seidenweberei und lebt heute hauptsächlich davon.
Die Besichtigung der Stadt und des am Rande der Stadt gelegenen Taungthamansee dauert ca. 2-3 Stunden.
Auch wenn Amarapura einst Hauptstadt war, kann man vom Königspalast heute nicht mehr viel besichtigen. Der damals aus Teakholz bestehende Palast existiert nicht mehr. Der Wachturm und das Schatzhaus sind bis heute erhalten. Die frühere Bedeutung der Stadt lässt sich jedoch an der Pahto-daw-gyi- und der Mahavizayaranthi-Pagode erkennen. Andere Sehenswürdigkeiten sind der chinesische Kuan-Yin-Tempel (Chinese Joss House), die Nagayon-Pagode und das Mahagandayon-Kloster. Am Stadtrand befindet sich der Taungthamansee mit der längsten Teakholzbrücke der Welt, der U-Bein-Brücke, Am Ufer des Sees liegt ein idyllisches Dorf, in dem sich die Kyauk-taw-gyi-Pagode befindet.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten Amarapuras ansehen.

Bagan bildet das archäologische Zentrum der Region mit ca. 3000 Pagoden und Tempeln. Die Ruinen erstrecken sich über eine Fläche von 42 km² und stammen aus der Zeit des 11. bis 13. Jahrhunderts. Die Stadt liegt am östlichen Ufer des Ayeyarwady Flusses, ungefähr 200 km von Mandalay entfernt.
Das alte Bagan bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten:
Zum einen das Tharabar Tor: Es wurde im 9. Jahrhundert vom damaligen herrschenden König Pyin Pyar Min erbaut. Das Tor gehörte, wie 11 weitere zu seiner Festung, die vor Angriffen des Feindes schützen sollte. Das Tharabar Tor befand sich am Ostflügel des Palastes und war das Haupttor des alten Bagans,
Ein weiteres Highlight ist der Ananda Tempel. Ananda, was auf deutsch Glück bedeutet, war eine historische Person und stand in direkter Verwandtschaft zu Buddha. Als sein Cousin gilt er als Bewahrer des buddhistischen Glaubens. Man spricht hier auch von der Erhaltung des Dharma. Ein Synonym für Recht, Gesetz und Sitte sowie ein Ausdruck für Moral und Religion. Der Ananda Tempel wurde im Jahre 1090 fertig gestellt und gilt als Meisterwerk des Tempelbaus. Der Grundriss des Tempels stellt ein vollkommenes griechisches Kreuz dar. Es zeigt in vier verschiedene Richtungen und achtzig verschiedene Reliefs zeigen Buddhas Lebensabschnitte von seiner Geburt bis hin zu seiner Erleuchtung.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten Bagans ansehen.

Bago liegt nur 85 Kilometer von Yangon entfernt und ist von dort leicht zu erreichen. Der Ort wurde 825 n. Chr. von den beiden Mon-Brüdern, Wimala und Thamala aus Tathon gegründet, die auf einer Insel in einem großen See eine weibliche Gans auf dem Rücken einer männlichen Gans stehen sahen. Dies war für sie ein verheißungsvolles Omen, so dass sie die Stadt Hanthawady, wie Bago auch genannt wird, gründeten. Bis zum 17. Jahrhundert war Bago eine wichtige Hafenstadt, als sich jedoch der Ayeyarwady ein anderes Flussbett suchte, verlor die Stadt ihre Bedeutung. 1757 wurde die Stadt von den Birmanen vollständig zerstört.
Das wichtigste Bauwerk in Bago ist die goldene Shwemadaw-Pagode, die einer Legende zufolge zu Buddhas Lebzeiten von zwei Kaufleuten erbaut worden sein soll und Reliquien Buddhas besitzen soll. Im Inneren der Shwegugale gibt es kreisförmige, dunkle Gewölbengänge, in denen 64 Buddhas sitzen.
Die Mahazedi Pagode wurde 1560 erbaut und 1930 vollständig zerstört, dann aber wieder aufgebaut und erreicht heute eine Größe von circa 100 Metern.
Ebenfalls in Bago befindet sich der Shwethalyaung Buddha, der mit einer Länge von 55 und einer Höhe von 16 Metern der zweitgrößte liegende Buddha ist. Die Statue stellt Buddha im Sterbemoment dar.
Ebenfalls sehr sehenswert ist die Kyaikpun Pagode, auf der vier 30 Meter hohe Buddhas sitzen, jeder in eine Himmelsrichtung zeigend.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten Bagos ansehen.
Bhamo wurde im 17. Jahrhundert gegründet und war einst die Hauptstadt des heutzutage nicht mehr existierenden Shan Königreichs Manmaw. Die Einwohner der Region, eine Mischung von Chinesen, Shan und Kachin, betreiben meist Handel mit Rubinen. Früher hieß der Ort auch Sampanago. Circa 5 Kilometer von der Stadt entfernt stehen heute noch die alten Stadtmauern.
Der Chin Staat liegt im westlichen Teil Myanmars und grenzt an Indien. Für Touristen sind die Chin Berge und der hohe Mount Victoria im Süden interessant, weil man in die umliegenden Dörfer wandern oder Vögel beobachten kann. Die beste Zeit um den Mount Victoria zu besuchen ist November bis April, da es keine Allwetter-Straßen im Chin-Staat gibt. Noch heute kann man Chin Frauen in den Dörfern mit tätowierten Gesichtern sehen. Ein berühmtes Fest in diesem Staat ist das Neujahrsfest der Chin, das jährlich beim zunehmenden Mond des Monats Kason (unser Mai) stattfindet.
Dawei ist eine Hafenstadt, die zu einem bedeutenden buddhistischen Zentrum geworden ist. In Dawei findet man heute noch einige ansehnliche Kolonialbauten. Außerhalb des Ortes finden Sie den größten liegenden Buddha Myanmars: Lyaungdawmu, der mit einer Länge von 72 Metern und einer Höhe von 21 Metern prahlt.

(siehe auch unter Kyaikhtiyo)
Auf dem goldenen Fels, einem der eindrucksvollsten Anblicke Myanmars, thront die Kyaikhtiyo Pagode. Der Fels steht auf einer Klippe und erweckt den Eindruck scheinbar jeden Augenblick herunterzufallen. Nach einer Legende sorgt nur eine Haarreliquie Buddhas in der kleinen Pagode auf dem Felsen für das Gleichgewicht. Die Pagode liegt auf 1100 Metern über dem Meeresspiegel. Bis 1995 durfte man nur mit einer Sondergenehmigung zum goldenen Fels; heute ist er aber eine der touristischen Hauptsehenswürdigkeiten Myanmars.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten des goldenen Felsen ansehen.
Dieser See ist der größte Binnensee Südostasiens und liegt circa zweieinhalb Stunden von Myitkyina. Der See hat von West nach Ost eine Länge von 12,8 Kilometer und von Nord nach Süd eine Länge von 24 Kilometer. Rund um den See herum gibt es 20 Dörfer. Der See liegt im Indawgyi Lake Wildlife Sanctuary, einem 777 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet mit vielen Tieren, auch seltenen Säugetierarten und Vögeln.

Der Inle-See ist 22 Kilometer lang, 11 Kilometer breit und liegt etwa 900 Meter über dem Meeresspiegel. Rund um den größten See gibt es ungefähr 200 Dörfer, dessen Bevölkerung dem Intha-Stamm angehört, sowie 100 Klöster. Außerdem gibt es rund um den See eine beeindruckende Flora und Fauna.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten des Inle-Sees ansehen.
Hsipaw wird von seinen Bewohnern auch Thibaw genannt, nach dem letzten König Myanmars, König Thibaw (1875-85). Außerdem ist Hsipaw die Hauptstadt eines ehemaligen Shan-Fürstentums. In Hsipaw gibt es einen großen Markt, eine Cheeroot-Zigarrenfabrik und eine Teefabrik. Sehenswürdigkeiten sind der große goldene Buddha, der an den Toren der Stadt steht und Besucher in Empfang nimmt, sowie der Shan Palast Haw, der 1924 gebaut wurde und wo bis 1964 das letzte Shanoberhaupt mit seiner österreichischen Frau, Inge Sargent, lebte. Der heutige Hausherr, der Neffe des letzten Shanfürsten zeigt Touristen gern den Palast, obwohl dieser normalerweise geschlossen ist. Sehenswert sind ausserdem der Palast des Sawbwa und die Hauptpagode Maha Myatmuni. Die Hügel und Berge der Umgebung eignen sich für Wanderungen und Trekking.
Der Kachin Staat liegt im Norden Myanmars und grenzt im Osten an China und im Nordwesten an Indien. Myitkyina, die Hauptstadt, und Bhamo sind die wichtigsten Städte.
Im Kachin Staat werden Reis und Zuckerrohr angepflanzt, Jade und Bernstein gefördert und Holz und Bambus geschlagen.
71 Kilometer westlich von Taunggyi und am Westrand der Shanberge, liegt Kalaw auf einer Höhe von 1340 Metern. Kalaw ist ein ehemaliger britischer Luftkurort, der von den Engländern gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und in dem es noch heute Kolonialhäuser aus den Zeiten der Engländer gibt. Alle 5 Tage findet ein Markt statt, an dem die Ethnien aus den umliegenden Dörfern zusammenkommen (Pa-O, Palaung, Danu).
Eine kleine Hafenstadt, auch bekann als Victoria Point, ist der am südlichsten gelegene Ort Myanmars und grenzt an Thailand. Die Bevölkerung Kawthoungs lebt unter anderem von der Fischerei, sowie dem Handel mit Thailand. Von Kawthoung startend finden Bootsfahrten auf die nahen Inseln des Mergui Archipels statt.
Die Kyaikhtiyo Pagode, auch als "goldener Fels" bezeichnet, steht auf einer Klippe und scheint jeden Moment von dieser herunterzustürzen. Diese Pagode zählt zu einer der heiligsten buddhistischen Stätten Myanmars. Angeblich hält der Fels mit der Pagode nur deshalb sein Geleichgewicht, weil sich ein Haar Buddhas in der Pagode befindet, das exakt platziert wurde. Die Pagode ist nur in der Trockenzeit, von Oktober bis April, erreichbar.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten Kyaikhtiyos ansehen.

Kyaing Tong liegt im östlichen Shan-Staat auf 668 Meter Höhe grenznah zu China, Thailand und Laos und zwischen den Flusstälern des Thanwil und des Mekong. Kyaing Tong ist auch bekannt als die Hauptstadt des "goldenen Dreiecks". Sehenswerte Orte rund um Kyaing Tong sind das Heilbad, der Naung Tong See, das Sunn Taung Kloster sowie der Zentralmarkt, die Manufaktur der traditionellen Lackarbeiten und die Weberei. Von Yangon aus gibt es regelmäßige Flugverbindungen nach Kyaing Tong.
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Diese Stadt mit Shan- und Chinesenbewohnern liegt am südlichen Ende der Burma Road, die von den Briten erbaut wurde, und grenzt an die chinesische Yunnan Provinz. Das Highlight der Fahrt nach Lashio bildet der eindrucksvolle Blick über die Landschaft des Shanplateaus, wohingegen man auf der Hinfahrt über gewundene Straßen und auf der Rückfahrt mit dem Zug durch das hügelige Gelände fahren sollte. Ein sehr schöner Anblick bei der Fahrt ist das historische Gokehtaik Viadukt. In der Nähe von Lashio gibt es auch ein Thermalbad, das immer gut besucht von einheimischen Pilgern ist, die glauben dass das naturwarme Wasser Körper und Geist reinigt.

Bevor die Briten Myanmar übernahmen war Mandalay die letzte Hauptstadt Myanmars. Aus diesem Grund hat es immer noch große Bedeutung als kulturelles Zentrum. Auch als religiöses Zentrum ist Mandalay bedeutsam. Seine Buddhaklöster gehören zu den wichtigsten des Landes. Mandalay liegt ziemlich im Zentrum des Landes gehört mit einer Einwanderungszahl von ungefähr einer Million zu den größten Städten Myanmars. Die Stadt bietet jedem Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den Mandalay Hill, einen Hügel von 240 Metern Höhe, das größte Buch der Welt auf Steintafeln (in der Kuthodaw Pagode), zahlreiche Pagoden, Klöster, Paläste und den Ayeyarwady-Fluss.
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Mingun liegt ungefähr 11 Kilometer nördlich (flussaufwärts) von Mandalay, am gegenüberliegenden Damm des Ayeyarwady Flusses und ist deshalb nur mit dem Boot zu erreichen. Eine Sehenswürdigkeit ist die Ruine der Pathodawgyi Pagode. Diese unfertige Pagode wäre sicherlich zum Abschluss ihres Baus die größte der Welt gewesen. Heute bleibt sie jedoch nur der größte Steinhaufen der Welt. Man hat von ihr aus aber einen ausgezeichneten Blick auf Yangon. Die Hauptattraktion in Mingun ist die Mingun-Glocke, eine der größten hängenden intakten Glocken ohne Riss, die 1790 König Bodawpaya bauen ließ. Die Glocke hat ein Gewicht von 90 Tonnen, einen Durchmesser von 5 Metern und eine Höhe von 4 Metern. Früher war diese Glocke in der Mingun Pagode, die jedoch von einem Erdbeben zerstört wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Hsinbyume Pagode, die dem Sulamani Tempel nachgebaut wurde und auf 7 gewellten Terrassen steht, die dem Götterberg Meru nachempfunden sind und die 7 Meere der buddhistischen Kosmographie symbolisieren sollen. Von dort aus haben Sie einen wunderbaren Blick auf das Flussufer des Ayeyarwady.
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Früher wurde Monywa Thalawaddy genannt und erhielt erst im Jahre 1888 seinen jetzigen Namen. 1956 fiel die Stadt einem großen Feuer zum Opfer und wurde zerstört. Heute ist Monywa eine eifrige Handelsstadt, die 6 Märkte und mehr als 100.000 Einwohner besitzt. Eine der Sehenswürdigkeiten in Monywa ist Leh-di Kyaung, ein Kloster, das heute eine buddhistische Universität ist und in einer Halle 806 Steintafeln mit Inschriften in Pali und Birmanisch enthält.
Die Shwezigon Pagode ist eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt: Der Stupa der Pagode ist halb golden und halb rotbraun. Der untere Teil des Stupas zeigt Szenen aus dem Jakata, die dort aufgemalt wurden. Weiterhin kann man einen riesigen sitzenden Buddha besichtigen. Ein weiteres Highlight ist die Sutaung Pagode, dessen goldener Stupa man schon aus der Weite betrachten kann. Auch lohnt es sich den alten Markt zu besuchen.
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Durch ein gewaltiges Erdbeben schob sich der Mount Popa 442 v. Chr. ungefähr 1500 Meter aus dem Boden. Doch eigentlich ist der gegenüberliegende Vulkankegel, der Mount Popa Daung Kalat (Geisterberg), wesentlich bekannter. Am Fuß des Vulkankegels bieten Natschreine die Gelegenheit Myanmars bunte Geisterwelt zu studieren. Auf dem Kegel gibt es einen farbenfrohen Komplex von Klöstern, Pagoden, einer Tempelanlage mit Stupa und weitere Natschreine. Dieser Vulkankegel gehört zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte zur Verehrung der siebenunddreißig Nats. Wichtige Nat-Feste werden meist zu Vollmond abgehalten (Monate: Mai/Juni und/oder November/Dezember). Wenn Sie von Bagan zum Mount Popa fahren sind die Landschaften mit Palmyra Palmen und kleine Dörfer ein besonderes Erlebnis.
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Der Natma Taung Nationalpark hat eine Größe von 772 Quadratmetern und breitet sich bis zu den Städten Mindat, Kanpetlet und Matupi aus. Es gibt dort viele verschiedene Wälderarten und hügelige Savannen. Wenn man auf den Gipfel des Mount Victoria geht, kann man natur belassene Wälder, Orchideen und besonders auch Rhododendren sehen. Im Nationalpark gibt es 159 Vogelarten, von denen 5 einheimisch sind und eine nur dort vorkommt (der Weißstirn-Kleiber).

Mrauk U, die goldene Stadt, wurde 1430 nach Christus gegründet und hatte ihre Blütezeit bis zum Jahre 1785. Früher war es üblich, dass jeder Gouverneur aus den 12 Provinzen des Rakhine Königreichs eine Pagode errichtete, weshalb es dort auch so viele gibt. Heute ist Mrauk U eine Kleinstadt in der man ein ruhiges Ambiente genießen kann.
Eine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Mrauk U ist der Königspalast, dessen Ruinen sich inmitten der Stadt befinden und von dem heute nur noch die Grundmauern stehen. Auch ein Besuch des Museums lohnt sich, da es innerhalb der Palastmauern des Königspalastes liegt. Im Museum findet man eine Sammlung von religiösen Skulpturen und Ausgrabungsstücken aus der Umgebung, sowie Fragmente von Wandmalereien, verschiedene Musikinstrumente, Reliefs und Stelen aus der Zeit des 8. – 16. Jahrhunderts. Andere Sehenswürdigkeiten in Mrauk U sind die vielen Pagoden, die es in der Stadt zu entdecken gibt.
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Muse liegt am Ufer des Shweli Flusses. Dieses kleine Städtchen ist der Hauptgrenzübergang zwischen der Yunnan Provinz in China und Myanmar. Die kleine Stadt ist ein eifriges Handelszentrum. Namkham und Kyukoke sind benachbarte Grenzstädte.
Das Myeik Archipel, auch Mergui Archipel genannt, besteht aus etwa über 4800 registrierten Inseln und liegt an der Westküste von Myanmar im Norden der Andamanensee. Das Archipel erhielt seinen Namen von der größten Stadt Südmyanmars die den gleichen Namen trägt (Mergui). Die dicht bewaldeten Inseln des Archipels sind relativ unbewohnt. Durch seine Isolation von der Außenwelt ist das Archipel heute eine sehr natürliche Insellandschaft. Das Archipel ist mit seinen vielen Inseln ein Tauchparadies mit weißen Stränden und feinem Sand, sowie unberührten Korallenriffen und vielen beeindruckenden Fischen. Um die verschiedenen Inseln bzw. das Archipel zu besuchen ist eine Genehmigung notwendig.

Myitkyina ist die Hauptstadt des Kachin Staates und liegt sehr zentral im Staat. Hier kann man den Myit Sone, den Zusammenfluss von Maikha und Malikha besuchen.
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Seit dem 22. März 2006 ist Naypyidaw, welches "Sitz der Könige" bedeutet, die Hauptstadt von Myanmar. Zwei Sehenswürdigkeiten findet man im 3 Kilometer entfernten Pyinmana: das Heldendenkmal und die katholische St. Michaels-Kirche.

Der Ngapali Strand ist der berühmte Strand am Golf von Bengalen, der mit seine goldenen Sandbuchten, Palmen und dem grünen, klaren Wasser des Golfs für Erholung sorgt. Am Strand können Fahrräder verliehen werden sowie Fischerboote für Bootstouren gemietet werden. In der Nähe befinden sich einige Korallenriffe, die zum Schnorcheln einladen. Von den Fischern werden Maske und Schnorchel gestellt, jedoch ist es empfehlenswert, eigene Ausrüstung mitzubringen, da die Masken zum Teil in schlechtem Zustand sind.
Hier können Sie sich Fotos vom Ngapali Beach ansehen.

Westlich von Yangon liegt der 12 Kilometer lange, breite Ngwe Saung Strand, ebenfalls wie der Ngapali Strand, am Golf von Bengalen. Man kann den Strand entweder mit einem 25-minütigen Flug nach Pathein und einer anschließenden einstündigen Fahrt erreichen oder mit einer Autofahrt von Yangon aus ( Dies dauert jedoch 5 – 6 Stunden). Die Autofahrt führt unter anderem durch das Ayeyarwady Delta, die Reiskammer Myanmars und geht vorbei an Dörfern, Flüssen, Fischteichen, Palmenhainen, Feldern und kurz vor dem Ziel noch an einem Nebelwald. Der Ngwe Saung Strand ist im Hinblick auf Qualität und Ruhe mit dem Ngapali Beach vergleichbar. Es gibt hier einige sehr schöne Deluxe Hotels, vorgelagerte Inseln, feine Sandstrände und strömungsfreies Badewasser. Des Weiteren kann man auch mit Fischern oder einem Hotelboot zum Schnorcheln und Tauchen aufs Meer fahren. In der Nähe des Strandes, etwa 10 Kilometer entfernt im Bergwald, gibt es auch ein Vogelschutzgebiet und ein Elefantencamp.
Hier können Sie sich Fotos vom Ngwe Saung Strand ansehen.

Die Pindaya Höhle erreicht man nach einer Fahrt durch eine beschauliche, hügelige Landschaft, die aus in Terrassen angelegte Reisfeldern, Tee- und Tabakplantagen, Kartoffel-, Kohl- und Ananasfeldern und Wäldern besteht. Die Tropfsteinhöhle Pindaya, auch Shwe U Min-Pagode genannt, liegt an einem steilen Berg. Die Höhle enthält über 8094 zum Teil vergoldete Buddhas und genießt seit dem 12. Jahrhundert Verehrung von gläubigen Buddhisten. Die Höhle wie auch der Blick auf die nahe Landschaft mit Bergen und dem Natthamikan-See mit den umliegenden Stupas vermittelt einen unglaublichen Eindruck. Die Höhle entwickelte sich bis heute zu einem buddhistischen Heiligtum, in dem seit mehreren Jahrhunderten die Menschen aus der umliegenden Gegend Buddhafiguren aufstellen. Vor dem Eingang der Höhle hat man auch einen guten Blick auf die schlanken Pagoden am Fuß des Berges und den Bottaloatkan-See, der unmittelbar bei Pindaya liegt. Im Ort selbst können Sie Papierschirmherstellern beim Arbeiten zusehen.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten der Pindaya Höhle ansehen.

Putao liegt nördlich von Myitkyina und ist nur mit dem Flugzeug von Mandalay, Yangon oder Myitkyina zu erreichen. Im Wald um Putao herum gibt es auch eine interessante Flora und Fauna. Für gewagte Trekkingtouren ist Putao Ausgangspunkt. Die Hauptattraktionen in Putao selbst sind die Märkte.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten Putaos ansehen.

Pyin Oo Lwin liegt auf 1100 Metern, 75 Kilometer von Mandalay entfernt, Früher hieß der Ort Maymo nach dem britischen Colonel May und war bei den Briten eine beliebte "hill station". Durch die britische Armee kamen auch viele Inder und Nepali hierher. Ein typisches Verkehrsmittel sind die buntangemalten Pferdekutschen. Sehenswürdigkeiten sind der Purcell Tower, der ein Geschenk von Königin Victoria war und bei dem zu jeder vollen Stunde die Melodie des Big Ben erklingt. Im Laufe der Jahre haben sich für die indischen Soldaten und deren Nachfahren 6 Moscheen, 4 Hindutempel und ein Sikhtempel angesammelt. Eine weitere Attraktion ist der bunte Markt, zu dem die verschiedenen Bergbewohner aus der Umgebung (Shan und Danu) kommen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Botanische Garten, in dem es auf einem 240 Hektar großen Gelände über 3000 Pflanzen gibt sowie auch einige Vogelvolieren. Die beeindruckenden Anisakan-Wasserfälle liegen 6 Kilometer außerhalb Pyin Oo Lwins und in 30 Kilometern Entfernung die Beik-Chin-Myaung-Tropfsteinhöhle, die zahlreiche Buddhastatuen und Modelle der berühmtesten Pagoden des Landes im Innern enthält.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten der Stadt Pyin Oo Lwin ansehen.

Sagaing war früher die unabhängige Hauptstadt des Shan-Königreichs und ist auch als ein religiöses Zentrum Myanmars bekannt, weil es dort über 100 Stupas, Klöster, Tempel und Nonnenklöster gibt. Sehenswert ist besonders die Hsinmyashin Pagode, auch als "Pagode der vielen Elefanten" bezeichnet. Bei Sagaing liegt die 750 Meter lange Ava-Brücke die über den Ayeyarwady Fluss führt. Sie wurde 1934 von den Engländern erbaut.
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Der Ort entstand am Ende der Baganära im 12. und 13. Jahrhundert. Heute ist der Ort ein religiöses Zentrum mit vielen Klöstern und noch einigen Gebäuden im Kolonialstil. Sehenswert ist hier das Yoe Soe Kyaung Kloster, ein hölzernes Kloster mit 170 Teakholzsäulen und kunstvollen Holzschnitzereien an den Wänden, die Szenen aus dem Leben Buddhas erzählen. Auch das Thadana Yaunggyi Kloster ist ebenfalls sehenswert, ein Holzkloster aus dem 19. Jahrhundert.
Hier können Sie sich Fotos von den Sehenswürdigkeiten Salays ansehen.
Taunggyi liegt auf 1430 Metern Höhe in den Bergen und liegt an einer der Haupthandelsrouten nach China. Eine Sehenswürdigkeit ist der Hauptmarkt.
Kakku ist eine kleine und nicht oft besuchte Stätte mit 2478 Stupas, die die Hauptpagode umgeben, die bereits über 2000 Jahre alt ist.

Yangon ist Myanmars ehemalige Hauptstadt, die über 5 Millionen Einwohner hat sowie. Man findet in Yangon zahlreiche koloniale Gebäude und farbenfrohe Märkte. Yangon wird auch die "Gartenstadt des Ostens" genannt, weil es dort großzügige Straßen, schattige Parks und einige Seen gibt. Besonders sehenswert ist die Shwedagon Pagode, die das Wahrzeichen der Stadt ist und eine goldene Kuppel hat. Diese Pagode wird oft als ein Weltwunder bezeichnet und strahlt nachts golden am Horizont. Weitere Sehenswürdigkeiten Yangons sind die Sule Pagode und die Chaukhtetkyi Pagode mit einem liegenden Buddha, der 70 Meter lang ist. Ebenfalls sehr interessant ist das National-Museum mit dem bekannten Löwenthron aus dem Palast von Mandalay.
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