Mawlamyine (Mawlamyine oder Moulmein) ist die Hauptstadt des Mon-Staats und ist mit ca. 300.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt nach Yangon und Mandalay. Malerisch eingebettet in grünen Hügeln aus denen weiße und vergoldete Pagoden leuchten, liegt die attraktive Tropenstadt an der Mündung der Flüsse Thanwlin und Gyaing am Golf von Mottama. Die Kulisse wird geprägt durch die koloniale Fassade, Stupas, Klostertürme, Moscheen und Palmen sowie Dschunken, Barken und doppelstöckige Schiffe die zwischen den Inseln kreuzen. Angesichts der exotischen Nostalgie ist es nicht verwunderlich, dass diese Kulisse Rudyard Kipling vor über hundert Jahren zu seinem Gedicht "The Road to Mandalay" und George Orwell zu seinem Buch "Burmese Days" angeregt haben. Von 1827 bis 1852 war Mawlamyine die Hauptstadt von Britisch Burma und wichtiger Teakholz-Hafen. Morgens unternehmen Sie einen Ausflug nach Mudon und besuchen den weltweit größten "Liegenden Buddha" (Win Sein Taw Ya) mit einer Länge von ca. 170 Metern und danach Kyaikmaraw, eine reizende Kleinstadt, wo Sie den Kyaikmaraw Tempel besichtigen werden, der 1455 im Mon-Stil erbaut wurde. Nachmittags fahren Sie nach Mawlamyine zurück und entdecken unterwegs kulturelle Highlights wie das 100 Jahre alte Pa Auk Taw Ya Kloster, das größte Meditationszentrum Myanmars. Den Sonnenuntergang genießen Sie auf der Kyaikthanlan Pagode, die auf einem Bergrücken liegt. Eine Haarreliquie Buddhas, Tripitaka-Manuskripte, sowie goldene Buddhastatuen werden hier aufbewahrt. Auf der Plattform befindet sich eine mächtige Glocke, die fast eine Tonne wiegt und die Aufschrift trägt, "Wer sie zerstört soll in der Hölle schmoren". Rudyard Kipling dürfte in seinem Gedicht "The road to Mandalay" (Zitat: "By the old Moulmein Pagoda, lookin lazy at the sea ...") diese Pagode gemeint haben. Nach einem erlebnisreichen Tag übernachten Sie in Mawlamyine.