Myanmar Discover
abschluss

Einzigartiges Myanmar, 20 Tage

Mit ausführlichen Höhepunkten: Yangon-Pindaya Höhle-Inle See-Mandalay–Mingun-Amarapura–Inwa–Sagaing–Maymyo–Bagan-Mount Popa–Goldener Felsen–Mawlamyaing (Moulmein)-Thaton-Yangon


Buchungsnummer: MYA-RR-15

Das heutige Myanmar, einst das "Königliche und Goldene Land" genannt, hat seine Besucher immer wieder zu begeisterten Schilderungen hingerissen. Vieles wurde bis jetzt in Büchern über die Schönheit Myanmars, seine Tempel, Pagoden, herrliche Städte und jungfräulichen Landschaften berichtet. Eine Reise nach Myanmar ist eine Reise für das Leben, ein unauslöschlicher positiver Eindruck. Myanmar ist einzigartig und eines der interessantesten Reiseländer der Welt. Was besonders beeindruckt, sind die tiefgläubigen traditionellen Bewohner, die Ursprünglichkeit des Landes, die vielen ethnischen Einheiten, die prunkvollen Pagoden, die Tempel und Stupas sowie die kunsthandwerkliche Fertigkeit der Bewohner. Fast jeder Burmese ist Buddhist. Die Wärme und Freundlichkeit der Menschen von Myanmar ist nicht nur eine Sache der Religion. Die Fröhlichkeit der Einwohner überträgt sich auf den Besucher und das kann man als das größte Geschenk betrachten. Sie werden überrascht sein, wie viel man von den Einwohnern lernen kann und wie wenig materieller Besitz zum Glück nötig ist, ein Phänomen, das man erfahren muss, um es zu schätzen. Der Buddhismus, eine Selbsterkennung und eine Lehre, um das Leben auf würdevolle Weise zu meistern, wird täglich praktiziert. Kommen Sie mit uns nach Myanmar!


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Reiseverlauf:

1. Tag Ankunft in Yangon, A

Im Laufe des Tages Ankunft in Yangon. Am Flughafen werden Sie von unserer Reiseleitung begrüßt, die Sie zu Ihrem Hotel begleitet, dem komfortablen mit Teakholz ausgeschmückten Hotel Kandawgyi Palace, umgeben von üppigen tropischen Gärten beim königlichen Kandawgyi See, wo man atemberaubende Sonnenuntergänge erleben kann Von hier bietet sich ausgezeichneten Blick auf die nahegelegene Shwedagon-Pagode, wie auch auf den Kandawgyi See mit dem vergoldeten Karaweikschiff. Ein Swimmingpool in tropischer Gartenanlage ist vorhanden.


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2. Tag Yangon Stadtbesichtigung, F/A

Morgens besuchen Sie die Kyauk-Htat-Gyi-Pagode mit ihrem 70 Meter langen "Liegenden Buddha"und die Sule-Pagode (Kyaik Athok) inmitten der quirligen Innenstadt, die das religiöse Zentrum Yangons ist; sie soll bereits seit 253 v. Chr. existieren, als Mönche Haare Buddhas als Reliquien mitbrachten. Dann unternehmen Sie einen Spaziergang auf der ausladenden Pansodan-Straße mit ihren beeindruckenden Gebäuden aus der Kolonialzeit. Danach erkunden Sie die Botataung Pagode. Sie stellt eine Mischung aus Pagode und Tempel dar. Im Inneren liegt die Reliquienkammer. Der schmale Gang, welcher zum Allerheiligsten führt, ist über und über mit Glasmosaiken und Goldplättchen verkleidet. Vor Raub und Diebstahl sind die wertvollsten Reliquien doppelt mit Gittern gesichert, was das Betrachten etwas erschwert. Auf dem Tempelgelände ist ein größeres Wasserbecken besonders erwähnenswert. In ihm schwimmen unzählige Schildkröten, welche von den Gläubigen in der Hoffnung auf ein langes Leben ausgiebig gefüttert werden. Dann besuchen Sie den lebhaften Scott-Markt, den größten Markt der Stadt, der neben anderen Waren auch eine riesige Auswahl an Souvenirs bereithält. Gutes Handeln ist erforderlich. Zum Abschluss lernen Sie die einzigartige 107 m hohe vergoldete Shwedagon-Pagode kennen, die ein wenig außerhalb der eigentlichen Altstadt auf einem Hügel liegt, die Silhouette der Pagode bietet bereits aus der Ferne einen majestätischen und doch graziösen Anblick. Ihr goldener Glanz wirkt wie aus einem mystischen Traum. Die unermesslichen Schätze der Shwedagon-Pagode sind in der ganzen buddhistischen Welt berühmt. Übernachtung im Hotel.


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3. Tag Yangon – Heho - Pindaya, F/A

Morgens fahren Sie zum Flughafen von Yangon und fliegen nach Heho. Auf einer szenenreichen Fahrt (112 km) können Sie die reizvolle Landschaft genießen. Kurz vor Pindaya kann man auf der linken Seite bereits von der Ferne die am Berghang klebenden, langgezogenen Aufgänge zur Pindaya Höhle erblicken. Dann erkunden Sie die Tropfsteinhöhle, die in unterschiedlich große unterirdische Grotten führt, die mit unzähligen, zum Teil vergoldeten Buddhas ausgefüllt ist, die zwischen Vorsprüngen und Stalagmiten Platz finden. Die Einheimischen kommen hierher zum Beten und Meditieren. Der Eindruck, den die Höhle hinterlässt wie auch die Sicht auf die umliegende Landschaft mit Bergen, See und Stupas ist umwerfend schön. Der Sage nach ruhten sich sieben Feen in der Pindaya-Höhle aus. Eine riesige Spinne verschloss den Eingang der Höhle mit einem Netz. Auf die Hilferufe hin kam ein junger Prinz und tötete sie mit einem Pfeilschuss ("Pingu-ya - die Spinne ist getötet"). Von diesem Ausruf leitet sich der Stadtname Pindaya ab, dessen Bewohner die Nachfahren des Prinzen und der sieben Feen sind. Die Höhle entwickelte sich mit der Zeit zu einem buddhistischen Heiligtum, in dem seit Jahrhunderten die Menschen aus der Umgebung Buddhafiguren aufstellen. Danach besuchen Sie einen einheimischen Papierschirmhersteller. Abendessen und Übernachtung im Hotel.


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4. Tag Pindaya – Inle-See, F/A

Morgens fahren Sie nach Nyaungshwe, der alten Hauptstadt des Shan-Staates am Inle-See. Unterwegs bieten sich immer wieder kleinere Wanderungen an. Sie kommen durch die Dörfer der PaO und Danu-Stämme. In dieser Gegend wird Bergreis und Kartoffeln Gemüse angebaut. Sie haben Zeit für einige Fotostopps und sehen Einheimische bei ihrer täglichen Arbeit auf den Feldern. In Nyaungshwe residierten einst die Shan-Fürsten, deren Teak-Palast nur 15 Minuten vom Markt entfernt liegt. Dann geht es mit einem Motorboot in beschaulicher Fahrt auf einem Kanal zum Inle-See und weiter zu Ihrem Hotel, das idyllisch am See auf Stelzen steht. Die Bungalows sind über Holzstege zu erreichen. Der langgezogene See ist die Heimat der Inthas, der "Kinder
des Sees", einem zur birmanischen Volksgruppe gehörenden Stamm. Diese erfanden eine spezielle Methode des Fischfangs: Mit einem konisch geflochtenen 2-3 m langen Bambuskorb ausgerüstet, rudern Sie hinaus, wobei Sie das Ruder mit einem Bein einklemmen, um beide Hände freizuhaben. Deshalb bekamen sie den Beinamen "Einbeinruderer". Übernachtung im Hotel am See.


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5. Tag Besichtigungen auf dem Inle-See und der archäologische Anlage von Indein, F/A

Morgens erkunden Sie den malerischen Inle-See, umgeben von den bis zu 2.000 m hohen Bergen des Shan-Staates; der See ist 22 km lang, 11 km breit, relativ flach (2-6 m) und liegt 900 m ü.d.M.. Er breitet sich in dem vom Nam-Pilu-Fluß geformten Tal aus. Zuerst besuchen Sie eines der typischen Pfahlhausdörfer. Auf den Kanälen zwischen den Häusern, die als Wasserstraßen dienen, finden morgens je nach Wochentag "Schwimmende Märkte" statt, zu denen die Händler und Bauern mit ihren als Verkaufsstände dienenden Booten zusammenkommen. Die bunten Marktszenen sowie die freundlichen Menschen sind ein Augenschmaus für jeden Besucher. Danach besuchen Sie die Werkstätten der künstlerisch sehr begabten Inle-Bewohner. Sie stellen in Heimbetrieben herrliche Seidenlongyis (Wickelröcke) her; andere haben sich auf die Schmiedekunst spezialisiert. Dann fahren Sie zu den Schwimmenden Gärten. Wasserhyazinthen, die im Laufe der Zeit einen natürlichen Teppich bildeten, haben die Schwimmenden Gärten geformt, mit einer bis zu 1 m tiefen Humusschicht. Hier werden Blumen, Tomaten, Gurken und Bohnen angebaut. Sie besuchen das Kloster Nga Phe Chaung, das wegen der dressierten Katzen, die auf Befehl durch Reifen springen, berühmt ist. Danach unternehmen Sie einen Ausflug nach Indein, einen Ort, der ca. 8 km westlich vom See liegt, den Sie über den Zufluss Nam Pilu erreichen. Am Ufer sehen Sie Reisfelder, Bambushaine und kleine Dörfer. Ab und zu können Sie Ochsen oder Wasserbüffel bei der Feldarbeit sehen sowie Büffel im Fluss beim Baden. In Indein angekommen, wandern Sie ca. eine halbe Stunde durch einen Bambuswald und anschließend durch einen überdachten Treppenaufgang zu der historischen Tempelanlage, in der sich über tausend Stupas aus dem 16. Jahrhundert befinden. Die Anlage ist in den letzten Jahren immer mehr verfallen und wird seit dem Jahr 2008 wieder restauriert. Dann geht es auf dem Nam-Pilu-Fluss wieder zurück auf den Inle-See. Mit etwas Glück können Sie auch die berühmten "Giraffenfrauen" des Padaung-Stammes sehen, deren Hälse durch das Tragen von Ringen gestreckt sind. Übernachtung im Hotel am Inle-See.


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6. Tag Inle-See Ausflug zum Pa-O-Stamm von Kakku, F/A

Morgens fahren Sie zuerst mit dem Boot und später per Auto nach Kakku. Genießen Sie die faszinierende Landschaft mit vielen Fotostopps und freuen Sie sich Sie auf die Begegnungen mit den liebenswerten Einheimischen. Die Fahrt nach Kakku ist nur in Begleitung eines Führers des Pa-O-Stammes möglich, in dessen Gebiet der Ort liegt. Sie besichtigen dort die antike Pagodenanlage mit über 2.500 Stupas, die das Hauptheiligtum der Pa-O darstellt. Erst seit dem Jahr 2000 darf diese Anlage von Touristen besucht werden. Der ca. 40 m hohe Hauptstupa wird auf einer Fläche von 1 qkm von den 2.500 kleineren Stupas umgeben. Jeder einzelne Stupa, aus Laterit und Backstein erbaut, zwischen 3 und 10 Metern hoch, ist mit mythischen und glückbringenden Symbolen geschmückt und für sich ein individuelles Meisterwerk. Dann fahren Sie zu Ihrem Hotel am See zurück.


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7. Tag Inle See – Nyaungshwe – Heho - Mandalay, F/A

Morgens fahren Sie über den See nach Nyaungshwe und  zum Flughafen von Heho (Pass- und Gepäckkontrolle), von wo Sie nach Mandalay fliegen (ca. 35 Minuten). Mandalay liegt in einer Ebene 100 m ü.d.M.. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Genießen das Hotel mit dem großen Pool und unternehmen Sie einen Spaziergang in die nächste Umgebung zur Kyauk Taw Pagode, deren Eingang von zwei großen sitzenden Löwen flankiert wird. Gegen ein geringes Entgelt können Sie mit einer landestypischen Trishaw (birmanische Fahrrad-Rikscha) einen ersten Eindruck von der einstigen Königsstadt Mandalay gewinnen. Übernachtung im Hotel, das von einer reizvollen tropischen Gartenanlage umgeben ist.


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8. Tag Mandalay - Amarapura – Inwa – Sagaing - Mandalay F/A

Morgens fahren Sie durch kleine Dörfer zu der alten Königsstadt Amarapura und besuchen das Mahagandayon-Kloster, wo junge Mönche ausgebildet werden. Es ist das Zentrum buddhistischer Gelehrsamkeit und der Handwerkskünste (hier wohnen und studieren während der buddhistischen Fastenzeit über 1.000 Mönche, da dem Kloster eine berühmte Universität angeschlossen ist). Am Morgen erhalten die Mönche von der Bevölkerung in einer Volksküche das Frühstück gespendet, was eine große Ehre für jeden Spender bedeutet. Dann lernen Sie die längste Teakholzbrücke der Welt kennen, die U Bein-Brücke. Sie führt über den Taungthaman-See und ist 1,2 km lang. Nach einer beschaulichen Pause oder nach einer fakultativen Bootsfahrt besuchen Sie das Bagaya-Kloster mit seiner berühmten Sammlung von Buddhas. Danach können Sie in einer Seidenweberei bei der kunstvollen Seidenverarbeitung an traditionellen Webstühlen zusehen. Anschließend geht es mit der Fähre über den Myitnge-Fluß, wo Sie auf der anderen Seite eine landestypische Ponykutsche erwartet, die Sie auf einer lustigen Fahrt durch kleine Dörfer zu der alten Königsstadt Inwa bringt. Alternativ können Sie diese Strecke auch wandern (ca. 1,5 Stunden). Vom Palast ist nur noch der Nanmyin (Aussichtsturm), das Maha Aung Mye Bonzan-Kloster sowie das im 19. Jh. errichtete Bagaya-Kloster erhalten, eines der schönsten traditionellen Holzklöster der Welt, aus gewaltigen Teakholzstämmen errichtet. Dann fahren Sie zurück zum Hotel.


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9. Tag Mandalay Besichtigungen, F/A

Morgens besuchen Sie die mit Blattgold verzierte Mahamuni-Pagode. Sie ist das bedeutendste Heiligtum der Stadt mit der im ganzen Land am meisten verehrten Buddhafigur. Im Zentrum der Pagode thront, von gläubigen Buddhisten umringt, der sagenumwobene "Große Weise", der mit Gold beladene Mahamuni-Buddha. Danach lernen Sie das Fort Mandalay (Königspalast) kennen, das im 19. Jh. vom damaligen König Mindon erbaut wurde. Um den gesamten Palast zieht sich eine quadratische Mauer von jeweils 2 Kilometern Länge; sie ist 8 Meter hoch und 3 Meter dick. Umgeben ist das Gelände von einem 3m tiefen Wassergraben. Danach besuchen Sie im Zentrum von Mandalay die Künstler und Handwerker (Holzschnitzer, Bronzegießer, Steinmetze, Goldschläger, Schirmmacher etc.); sie erhielten ihre Aufträge zumeist von religiös motivierten Stiftern, dem Königshaus oder vom buddhistischen Klerus. Da Mandalay zudem eine Hochburg traditioneller Künste, wie Tanz, Musik oder Marionettentheater ist, hat die Stadt bis heute den Ruf des kulturellen Zentrums von Myanmar. Danach besichtigen Sie die Kuthodaw-Pagode, die mit ihren 729 kleinen Pagoden mit Marmortafeln das "Größte Buch der Welt" darstellt und anschließend das Shwenandaw-Kloster. Im Inneren sind noch gut erhaltene Schnitzereien sowie eine Kopie des riesigen Löwenthrons der Konbaung-Könige. Danach fahren Sie zum Mandalay-Berg, wo sich zum Abschluss des Tages ein spektakulärer Blick auf die geschichtsträchtige Stadt bietet. Übernachtung im Hotel.


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10. Tag Ausflug nach Pyin U Lwin (Maymyo), 134 km, F/A

Der heutige Tag steht unter dem Zeichen einer Überlandfahrt, auf der Sie Eindrücke vom burmesischen Landleben bekommen. Nach ca. 2 Stunden (67 km) erreichen Sie Pyin U Lwin (Maymyo). Unterwegs besuchen Sie eine Kaffeeplantage. Maymyo liegt auf 1.100 m Höhe und war bei den Briten eine der "Hill Stations", die schon in Indien für den Lebensstil der Kolonialherren so typisch waren. Buntbemalte Pferdekutschen sind ein normales Verkehrsmittel. Bei den Bewohnern von Pyin U Lwin fallen zahlreiche Inder und Nepali auf, die einst durch die britische Armee hierher kamen. Sechs Moscheen, vier  Hindutempel und ein Sikhtempel entstanden im Laufe der Zeit für die indischen Kolonialsoldaten und ihre Nachfahren. Die Stadt liegt an der China Road, der Handelsstraße nach Yunnan, so dass sich auch viele chinesische Händler in der Stadt niedergelassen haben. Zuerst besuchen Sie den bunten Markt. Hier treffen sich die Bergbewohner der Umgebung, hauptsächlich Shan und Danu. Anschließend erkunden Sie den Botanischen Garten Kandawgyi (500 verschiedene Pflanzenarten, u. a. Orchideen und Heilpflanzen sowie eine Fülle exotischer Bäume, ein kleiner zoologischer Garten mit Takins und Hirschen und eine große Volière mit frei fliegenden Nashornvögeln. Nach einer Wanderung fahren Sie zu der Beit-shin-maung-Tropfsteinhöhle, einem buddhistischen Wunderland. Nach erlebnisreichen Besichtigungen geht es wieder zurück nach Mandalay zum Hotel.


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11. Tag Mandalay: Bootsausflug nach Mingun (größte Glocke der Welt), F/A

Morgens fahren Sie zuerst zum Hafen von Mandalay und dann mit einem Motorboot 1,5 Stunden auf dem Ayeyarwady stromaufwärts nach Mingun, das dank königlicher Patronage interessante Sehenswürdigkeiten bietet. Vom Fluss aus genießt man einen schönen Blick auf den Mandalay-Berg und die dahinterliegenden Shan-Berge. Diese Bootsfahrt ist ein beschaulicher Einstieg in die malerisch schönen Landschaften von Myanmar, wo Sie freundlichen Einheimischen begegnen. Dann wandern Sie zu der schneeweißen Set-taw-ya-Pagode, in deren Innersten ein Fußabdruck des Buddha in Marmor ausgestellt ist. Vom Fluss aus führt ein von vielen Wächterfiguren flankierter Aufgang durch sieben mit Wellen versehene Terrassen zur Pagode. Die Wellen repräsentieren jene sieben Gebirge, die der indischen Mythologie zufolge den Weltberg Meru umgeben, der wiederum durch die Pagode selbst symbolisiert wird. Dieses Bauwerk spiegelt den Höhepunkt der Macht der Konbaung-Dynastie wieder. Hier sollte die höchste Pagode und somit das größte buddhistische Heiligtum der Welt entstehen. König Bo-daw-hpaya konnte nur ein Drittel der Pagode fertig stellen. Anschließend besuchen Sie den 50 m hohen Ziegelblock der Mingun-Pagode und die Mingun-Glocke, die größte intakte, läutende Glocke der Welt. Ihr Gewicht beträgt gut 90 Tonnen; sie ist 6 m hoch, hat einen Umfang von 15 m und an der Basis einen Durchmesser von 5 m. Dann besuchen Sie die strahlend weiße Hsin-byu-me-Pagode. Mit dem Schiff fahren Sie zurück nach Mandalay, wo Sie übernachten.


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12. Tag Von Mandalay nach Bagan, F/A

Morgens 1-stündiger Flug nach Bagan, der ersten und eindrucksvollsten Hauptstadt der Burmesen. Die in der Ebene gelegene Ruinenstadt beherbergt die größte Ansammlung religiöser Bauwerke Südostasiens. Bagan liegt im Trockengürtel Myanmars, einer von Palmyra-Palmen geprägten Landschaft an der Biegung des Ayeyarwady-Flusses. Die Königsstadt Bagan ist für die großartige Architektur ihrer Bauten berühmt. Die UNESCO hat Bagan zum Weltkulturerbe erklärt. Es wurden dort nicht weniger als 2.229 Pagoden registriert. Manche Forscher schätzen die einstige Gesamtzahl von Pagoden, Klöstern und Andachtstellen auf ca. 12.000, was bedeuten würde, dass die Könige von Bagan im Durchschnitt jeden Monat ungefähr 4 Heiligtümer fertig gestellt hätten. Die von Pagoden übersäte Ebene ist die großartigste Sehenswürdigkeit Südostasiens sowie das größte buddhistische Ruinenfeld der Welt. Schriftsteller wie Henry Yule, Cees Noteboom und Somerset Maugham schwärmten in Superlativen von dieser Sehenswürdigkeit und Sie werden genauso begeistert sein. Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, mit einer Pferdekutsche erste Einblicke in diese großartige Ruinenstätte zu nehmen und den Sonnenuntergang von einem der Tempel zu genießen. Ihre Reiseleitung wird Ihnen bei der Organisation Ihrer Privat-Exkursion behilflich sein. Übernachtung im Hotel.


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13. Tag Erkundung der Archäologischen Stätten, F/A

Heute erleben Sie einen archäologischen Höhepunkt, Sie tauchen ein in das "El Dorado" der Tempel, Pagoden und Traditionen. Zuerst besuchen Sie den malerischen Nyaung U Markt, der einen guten Einblick in das traditionelle Leben gibt. Danach besichtigen Sie die Shwezigon-Pagode bei Nyaung U, die am Ayeyarwady-Fluss liegt. Bis heute gilt die goldglänzende Shwezigon-Pagode nicht nur als eines der bedeutendsten Heiligtümer des ganzen Landes, sondern auch als Prototyp der burmesischen Pagode schlechthin. Sie ist eines von fünf Heiligtümern, mit denen der erste Großkönig von Bagan  seine Hauptstadt absteckte. Zwischen Nyaung U und Alt-Bagan liegt bei dem Dorf Wetkyi der Gubyaukgyi-Tempel. Er besitzt von außen architektonische Ähnlichkeiten mit dem Mahabodhi-Tempel im indischen Bodhgaya. Im Inneren sitzt ein Buddha in Erdberührungsgeste vor einem gemalten Hintergrund, der den vergeblichen Angriff von Mara und seiner Dämonenarmee darstellt. Danach besuchen Sie den zu Anfang des 13. Jh. errichteten Htilominlo-Tempel, der nach dem Geschmack des Herrschers gebaut wurde. Kurz vor den alten Stadtmauern Bagans besuchen Sie den großartigen Ananda-Tempel, ein im 11. Jh. geschaffenes Meisterwerk des dritten Königs von Bagan. Riesige Teakholztore zieren die Eingänge der Tempelanlage. Im äußeren Gang können Sie in 80 Sandsteinreliefs das Leben Buddhas nachvollziehen. Im Schatten des gewaltigen Ananada-Tempels steht der von außen unscheinbare Ananda Ok Kyaung-Tempel, dessen Inneres gut erhaltene Wandmalereien aus dem späten 18. Jh. schmücken. Danach können Sie nochmals den Sonnenuntergang von einem der Tempel genießen. Übernachtung im Hotel.


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14. Tag Erkundung der Archäologischen Stätten, F/A

Heute erkunden Sie den im 11. Jahrhundert erbauten Abeyadana-Tempel, den für seine Mauerarbeiten berühmten Dhamayangyi-Tempel sowie den Sulamani-Tempel, deren elegant aufeinander abgestimmte Gebäudeblöcke als Vorbild für zahlreiche andere Heiligtümer dienten. Nachmittags besuchen Sie eine Lackfabrik, wo Sie den Handwerkern/Künstlern bei der aufwendigen Herstellung der feinen Arbeiten zuschauen können. Bis heute ist Bagan Zentrum der Lackarbeiten geblieben. Traditionell fanden ausschließlich Rot, Schwarz, Grün, Gelb und Orange Verwendung. Bei schwarz-goldenen Lackarbeiten beklebt man die vorschraffierten Stellen mit Blattgold. Formschöne Opferschalen gibt es traditionell ein- oder zweifarbig: schwarz oder rot. Danach genießen Sie die herrliche Aussicht über das archäologische Feld von dem Tayokepyay-Tempel und besuchen den mit Wandmalereien ausgestatteten Paya Thonezu-Tempel sowie den Nandamanya-Tempel und das Dorf Pwasaw. Übernachtung im Hotel.


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15. Tag Bagan – Geisterberg Mount Popa – Bagan, F/A

Morgens fahren Sie zum Blumenberg "Mount Popa", der als Wohnstätte der Nats verehrt wird. Unterwegs sehen Sie viele Palmyra-Palmen, die das Landschaftsbild prägen. Gelegentlich kann man Männer beim Einsammeln des süßen Saftes beobachten, wozu sie die hohen Palmen mit Hilfe von Leitern besteigen. Der Mount Popa ist mit 1.518 m die höchste Erhebung des Bago Yoma, doch eigentlich ist ein kleinerer Vulkankegel am Fuß des Vulkans als Mount Popa der Nats (Geisterberg) oder als Popa wesentlich berühmter. Am Fuß des Berges finden Sie in Nats-Schreinen die bunte Geisterwelt Myanmars. Der turmartige Bergkegel beherbergt einen farbenfreudigen Komplex von Klöstern und Pagoden sowie weitere Nat-Schreine. Der steile Aufstieg über 777 Stufen auf überdachten Treppen wird durch einen grandiosen Ausblick belohnt. Beim Aufstieg stoßen Sie immer wieder auf Makaken-Affen, die sich um den Berg angesiedelt haben. Nach dem Abstieg fahren Sie nach Bagan und besuchen unterwegs Bauern, die aus dem Toddy-Palm-Saft Zucker und Süßigkeiten herstellen. Am Spätnachmittag erreichen Sie wieder Bagan. Übernachtung im Hotel.


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16. Tag Bagan – Yangon und Weiterfahrt zum Goldenen Fels (Kyaiktiyo), F/A

Morgens fahren Sie zum Flughafen und fliegen von Bagan nach Yangon. Dann fahren Sie nach Bago, 80 km nord-östlich gelegen. Unterwegs haben Sie die Gelegenheit, den Taukkyan-Friedhof zu besuchen, wo der während des 2. Weltkriegs in Burma gefallenen Soldaten des British Commonwealth gedacht wird. In Bago besichtigen Sie die Shwemawdaw Pagode, die mit ihren 114 m Höhe die Shwedagon Pagode von Yangon an Größe übertrifft, sowie danach die Shwetelyaung-Pagode, in deren Inneren sich der naturgetreueste und schönste aller liegenden Buddhas befindet. Eine Augenweide ist der wunderschöne sanft lächelnde 45 m lange liegende Buddha Mya Tharyaung, der erst im Jahre 2006 fertig gestellt wurde und bis jetzt noch ohne Dach im Freien ruht, umgeben von Palmen. Außerdem werden Sie 4 km außerhalb von Bago die Kyaik Pun-Pagode kennenlernen, 1476 unter der Herrschaft von König Dhammazedi errichtet wurde. Vier sitzende Buddhas (30 m hoch) blicken Rücken an Rücken in die 4 Himmelsrichtungen. An Reisfeldern vorbei gelangen Sie zuerst durch Flachland und dann durch hügeliges Land mit Ölpalmen-, Cashewnuss- und Kautschukplantagen nach Kinpun, dem Ausgangsdorf für die abenteuerliche Fahrt mit einem Pick-Up Truck (Sie sitzen dabei auf rustikalen Bänken auf der Ladefläche) zur Talstation des Goldenen Felsens, die Sie nach ca. 45 Minuten erreichen. Danach wandern Sie auf einem befestigten Pfad ca. eine Stunde (mit durchschnittlicher Kondition gut zu bewältigen) zum Goldenen Felsen; alternativ können Sie sich gegen  ein Entgelt mit einer Sänfte von je 4 Trägern hinauftragen lassen; diese freuen sich, ein Zubrot verdienen zu können (das Entgelt hängt von Ihrem Gewicht ab und ist verhandelbar; hin und zurück ca. 20-25 USD!). Oben angekommen, erwartet Sie ein herrlicher Panoramablick. Die Stimmung rund um das Heiligtum ist von einer unbeschreiblichen Magie, die nur wenige burmesische Pilgerorte umgibt. Neben der Pagode auf dem Goldenen Felsen befindet sich der Schrein der Schutz-Nats (gute Geister). Danach kehren Sie zu Fuß oder auf der Sänfte zurück zum Hotel.


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17. Tag Goldener Felsen – Thaton – Mawlamyaing, F/A

Vor der Rückfahrt mit dem Truck zum Basiscamp in Kinpun genießen Sie den Sonnenaufgang. Danach fahren Sie mit Ihrem Transportbus südwärts nach Mawlamyaing (ca. 3 Std.), Mittagspause in Tathon. Unterwegs werden Sie die niedrige Kawtgoon Höhle besichtigen, in deren Wände viele kleine komplexe Buddha-Bilder graviert sind, sowie die Kyauk Kalat Pagode, die auf einem kleinen Felsenhügel erbaut ist, der die Form eines Weinkelches aufweist. Weiterfahrt nach Mawlamyaing, wo Sie im Hotel übernachten.


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18. Tag Mawlamyaing (Moulmein) und Umgebung, F/A

Genießen Sie die Atmosphäre von Mawlamyaing, dieser faszinierenden, zwischen grünen Hügeln mit glitzernden Pagoden und dem Meer eingebetteten Hauptstadt des Mon-Staates, die an der Mündung der Flüsse Thanwlin und Gyaing am Golf von Mottama liegt. Die Kulisse wird geprägt durch koloniale Fassaden, Stupas, Klostertürme, Moscheen und Palmen sowie Dschunken, Barkassen und doppelstöckige Schiffe, die zwischen den Inseln kreuzen. Angesichts der exotischen Nostalgie ist es nicht verwunderlich, dass hier Rudyard Kipling vor über hundert Jahren zu seinem Gedicht "Road to Mandalay" und George Orwell zu seinem Buch "Burmese Days" inspiriert wurden. Von 1827 bis 1852 war Mawlamyaing die Hauptstadt von British Burma und ein wichtiger Teakholz-Hafen. Morgens unternehmen Sie einen Ausflug nach Mudon und besuchen eine der zahlreichen Baumwoll-Webereien sowie den weltweit größten "Liegenden Buddha" (Win Sein Taw Ya oder auch Zinathuka Yan Aung Chantha genannt) mit einer Länge von ca. 170 Metern und eine Höher von 34 Metern; das Innere mit acht Stockwerken ist begehbar. Danach fahren Sie mit einem Boot zur Insel Gaungse Kyun (Shampoo-Island), die am Mawlamyaing-Fluß liegt. Nächstes Ziel ist die kleine Küstenstadt Kyaikkami, die in der Kolonialzeit Amherst genannt wurde. Auf einem Felsen mitten im Meer findet sich die über eine Brücke zu erreichende Yele-Pagode. Danach besuchen Sie das Dorf Thanbyuzayat, das als westliches Ende der berühmt-berüchtigten "Todes-Bahn" bekannt wurde. Die Japaner ließen den Schienenstrang im 2. Weltkrieg von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern aus dem thailändischen Kanchanaburi quer durch den Dschungel nach Burma legen, wobei über 100.000 Arbeiter ums Leben gekommen sein sollen. Die Strecke ist teilweise wieder zugewachsen, doch lässt sich die Geschichte in einem kleinen Museum verfolgen. Danach fahren Sie nach Mawlamyaing zurück und genießen den Sonnenuntergang von der Kyaikthanlan Pagode aus, die auf einem Bergrücken liegt. Eine Haarreliquie Buddhas, Tripitaka-Manuskripte, sowie goldene Buddhastatuen werden hier aufbewahrt. Auf der Plattform befindet sich eine mächtige Glocke, die fast eine Tonne wiegt und die Aufschrift trägt, "Wer sie zerstört, soll in der Hölle schmoren". In seinem Gedicht "The road to Mandalay" (Zitat: "By the old Moulmein Pagoda, lookin´lazy at the sea...") dürfte Rudyard Kipling diese Pagode gemeint haben. Nach einem erlebnisreichen Tag übernachten Sie im Hotel.


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19. Tag Mawlamyaing-Yangon , F/A

Morgens fahren Sie über Thaton zurück nach Yangon (ca. 6 Stunden). Im Laufe des Nachmittags erreichen Sie Yangon. Übernachtung im Hotel.





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20. Tag Yangon und Heimflug nach Deutschland, F

Morgens oder nachmittags (je nach Flug) Transfer zum Flughafen und Rückflug (Flug nicht inklusive) nach Deutschland. Ende einer schönen und erlebnisreichen Reise.


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