Myanmar Discover
abschluss

Myanmar-Kaleidoskop, 18 Tage

Yangon - Goldener Fels - Bago - Pindaya - Inle-See – Mandalay – Mingun - Amarapura – Inwa – Sagaing – Maymyo – Monywa - Bagan - Mount Popa


Buchungsnummer:

Sie haben die Möglichkeit, sich die ganze Reise als PDF-Datei anzusehen... hier geht´s weiter.

Aufgrund großer Nachfrage gibt es zu der bestehenden Gruppe, unter Leitung von Herrn Ralph Sommer, eine Parallelgruppe für die Myanmar-Kaleidoskop Reise vom 01.11.-18.11.2010. Diese Reise in einer Kleingruppe (12 Personen) wird den gleichen Ablauf haben, ebenfalls unter deutschsprachiger Reiseleitung. Herr Sommer wird für beide Gruppen vor Ort anwesend sein und diese logistisch betreuen (die Hotels sind dieselben).

Erleben Sie in einer kleinen Gruppe (maximal 12 Teilnehmer) unter fachkundiger deutschsprachiger örtlicher Reiseleitung eines der exotischsten, ursprünglichsten Länder Südost-Asiens. Das heutige Myanmar, einst das "Königliche und Goldene Land" genannt, hat seine Besucher immer wieder zu begeisterten
Schilderungen hingerissen. Was Sie besonders beeindrucken wird, sind die tiefgläubigen Bewohner; sie werden auch die liebsten Kinder Buddhas genannt. Die Wärme und Freundlichkeit der Menschen ist nicht nur eine Sache der Religion. Ihre Fröhlichkeit überträgt sich auf den Besucher und das kann als das größte Geschenk betrachtet werden. Begegnungen mit Einheimischen, Wanderungen, Bootsfahrten,
Kutschenfahrten, Besuche von Dörfern und Plantagen, Besichtigungen herrlicher Tempelanlagen und Pagoden bringen Ihnen das Land auf eine einfühlsame Weise näher. Bestaunen Sie die kunsthandwerkliche Fertigkeit der Bewohner. Wir empfehlen Ihnen nach der Rundreise eine 5-tägige Badeverlängerung an dem herrlichen, feinsandigen Ngapali-Strand, einem der schönsten Strände S-O-Asiens. Wir haben dort für Sie Suite-Bungalows (Meerblick) des Silver-Beach Hotels vorgesehen. Wanderungen, Schnorcheln, Bootsfahrten, Radfahren oder einfach die "Seele baumeln zu lassen", bieten sich dort an.

SFR ist einer der wenigen Reiseveranstalter, der Ihnen das exotische, gut behütete Land Myanmar in seiner großen Fülle mit großem Einfühlungsvermögen auch hinter den Kulissen zeigt. Abwechslungsreiche Ausflüge ins Reich der Buddhas und Pagoden, Überlandtouren im Privatbus, Bootsausflüge, Fahrten mit Fähre, Pferdekutsche, Wanderungen und vor allem der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, wie der Besuch von verschiedenen ursprünglichen Märkten und vielen Fotostopps tragen dazu bei, Myanmar in seiner Vielfalt kennenzulernen. Geschmackvollen Hotels wie auch auserwählte landestypische Unterkünfte sowie die abwechslungsreiche chinesische und burmesische Küche mit leckeren Gerichten tragen dazu bei, dieser hochinteressanten Reise den richtigen Rahmen zu setzen. Unser persönlicher Reisestil mit den Schwerpunkten Natur - Kultur - Erlebnis ermöglicht es Ihnen, Myanmar in seinen mannigfaltigen Aspekten zu erleben. Die ideale Reise für den Einsteiger mit hohen Ansprüchen.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F= Frühstück (meistens Buffet), M = Mittagessen, A =Abendessen



1. Tag Flug nach Yangon

Flug von Frankfurt/Main oder München mit einer renommierten Fluggesellschaft nach Yangon.



2. Tag Yangon (Rangoon), A

Morgens Ankunft in Yangon. Transfer zum komfortablen mit Teakholz ausgeschmückten Hotel Kandawgyi Palace****, umgeben von üppigen tropischen Gärten beim königlichen Kandawgyi See, wo man atemberaubende Sonnenuntergänge erleben kann. Von hier bietet sich ein ausgezeichneter Blick auf die nahegelegene Shwedagon-Pagode, wie auch auf den Kandawgyi See mit dem vergoldeten Karaweikschiff. Ein Swimmingpool ist vorhanden. Nachdem Sie sich im Hotel frisch gemacht haben, starten Sie Ihre Stadttour mit dem Besuch der ehrwürdigen Shwedagon-Pagode, die sich über Yangon erhebt. Die Anlage ist eine der schönsten in ganz Asien. Diesen Anblick sollte sich kein Myanmar- Besucher entgehen lassen. Danach halten Sie am Königlichen Kandawgyiund besuchen See anschließend die Botataung Pagode , in der man viele antike Reliquien und Artefakte besichtigen kann. Sie ist ein Wahrzeichen am Flussufer von Yangon und liegt unterhalb der langen Reihe von Landebrücken, von denen Reis, Holz und Mineralien in die ganze Welt versandt werden. Nachmittags: besuchen Sie den Chaukhtatkyi Tempel mit dem gigantischen (70 m langen "Liegenden Buddha" und die Sule-Pagode (Kyaik Athok), die inmitten der quirligen Innenstadt liegt, sie ist das religiöse Zentrum Yangons und soll bereits seit 253 v. Chr. existieren, als Mönche Haare Buddhas als Reliquien mitbrachten. Nach einem erlebnisreichen Tag kehren Sie zurück zu Ihrem Hotel.


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3. Tag Yangon – (Kyaikto) Goldener Fels, F/A

Frühmorgens fahren Sie ca. 5-6 Std. von Yangon nach Kyaiktiyo (Goldener Fels). Unterwegs besuchen Sie einen einheimischen Markt, wo sie den ersten Eindruck von den exotischen Früchten, Gemüse und Gewürzen bekommen. An Reisfeldern vorbei, gelangen wir zuerst durch Flachland und dann durch hügeliges Land, wo Ölpalmen, Cashewnuss- und Kautschukplantagen vorherrschen nach Kinpun, dem Ausgangsdorf für den Besuch des Goldenen Felsens. Danach geht es auf holpriger szenenreicher Bergstraße eine Stunde mit einem Pick-Up Fahrzeug auf der Ladefläche (Bänke sind vorhanden!) zur Talstation des Goldenen Felsens. Danach wandern wir auf einem befestigten Pfad ca. 45 Minuten (mit durchschnittlicher Kondition gut zu bewältigen) zum Goldenen Fels; alternativ kann man sich gegen Entgelt mit einer Sänfte hinauftragen lassen (die jungen Männer freuen sich darauf, sich ein Zubrot zu verdienen); das Entgelt hängt von Ihrem Gewicht ab!). Oben angekom-men, erwartet uns ein Panoramablick. Die Stimmung rund um das Heiligtum ist von einer unbeschreiblichen Magie, die nur wenige burmesische Pilgerorte umgibt. Neben der Pagode auf dem Goldenen Fels befindet sich der Schrein der Schutz-Nats (gute Geister). Danach kehren wir zu Fuß oder auf der Sänfte zurück zum Mountain Top Hotel***.


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4. Tag Kyaikto/Goldener Fels – Bago - Yangon, F/A

Morgens Rückfahrt vom Goldenen Fels nach Bago (Pegu). Der klassische Name war zuvor "Hamsavati", was Wildgans bedeutet; sie ist in der hinduistischen Mythologie das Reittier des Gottes Brahma. Hamsavati war ebenfalls das Emblem der Mon-Könige. Die Stadt Bago wurde im Jahr 1365 Hauptstadt eines unabhängigen Mon-Reiches. Nach dem Besuch der Mahazedi-Pagode fahren Sie weiter (ca. 80 km) nach Yangon. Am Spätnachmittag bietet sich die Möglichkeit, auf eigene Faust den Sonnenuntergang auf der Shwedagon-Pagode zu erleben, die in der Nähe Ihres Hotels ist. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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5. Tag Yangon – Heho - Pindaya, F/A

Sie  besuchen die einzigartige 107 m hohe vergoldete Shwedagon-Pagode. Ein wenig außerhalb der eigentlichen Altstadt auf einem Hügel gelegen, bietet die Silhouette der Pagode bereits von der Ferne einen majestätischen und doch graziösen Anblick. Ihr goldener Glanz wirkt wie aus einem mystischen Traum. Die unermesslichen Schätze der Shwedagon-Pagode sind in der ganzen buddhistischen Welt berühmt. Dann fahren Sie zum Flughafen von Yangon und fliegen nach Heho. Auf einer szenenreichen Straße (112 km) können Sie die reizvolle Landschaft genießen und mehrere Fotostopps einlegen und die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Feldern beobachten. Kurz vor Pindaya kann man auf der linken Seite bereits von der Ferne die am Berghang klebenden, langgezogenen Aufgänge zur Pindaya Höhle erblicken. Abendessen und Übernachtung im Hotel ***.


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6. Tag Pindaya-Höhle – Inle-See, F/A

Morgens besuchen Sie die Tropfsteinhöhle Pindaya, die in unterschiedlich große unterirdische Grotten führt, die mit unzähligen, zum Teil vergoldeten Buddhas ausgefüllt  sind, die zwischen Vorsprüngen und Stalagmiten Platz fanden. Wer möchte, kann zur Höhle hinauf und auch wieder hinunter wandern. Die Einheimischen kommen hierher zum Beten und Meditieren. Der Eindruck, den die Höhle hinterlässt wie auch die Sicht auf die umliegende Landschaft mit Bergen, See und Stupas ist umwerfend. Der Sage nach ruhten sich sieben Feen in der Pindaya-Höhle aus. Eine riesige Spinne verschloss den Eingang der Höhle mit einem Netz. Auf die Hilferufe hin kam ein junger Prinz und tötete die Spinne mit einem Pfeilschuss ("Pingu-ya - die Spinne ist getötet"). Von diesem Ausruf leitet sich der Stadtname Pindaya ab, dessen Bewohner die Nachfahren des Prinzen und der sieben Feen sind. Die Höhle entwickelte sich mit der Zeit zu einem buddhistischen Heiligtum, in dem seit Jahrhunderten die Menschen aus der Umgebung Buddhafiguren aufstellen. Vom Eingang bietet sich ein wunderschöner Blick auf die schlanken Pagoden am Fuße des Berges und den kleinen Bottaloatkan-See, der direkt bei der Stadt liegt. Danach besuchen Sie einen einheimischen Papierschirmhersteller.
Danach fahren Sie zum Inle-See nach Nyaungshwe, der alten Hauptstadt des Shan-Staates, wo Sie nach ca. 2 ½ Stunden Fahrtzeit ankommen. Hier residierten einst die Shan-Fürsten, deren Teak-Palast nur 15 Minuten vom Markt entfernt liegt. Dann fahren Sie mit dem Motorboot in einer beschaulichen Fahrt ca. 1½ Stunden zuerst auf einem Kanal und dann über den Inle-See zu dessen südlichem Ende. Der See ist 22 km lang, 11 km breit und relativ flach (2-6 m) und liegt 900 m ü.d.M. Er wird malerisch von Bergen umrahmt und breitet sich in einem vom Nam-Pilu-Fluß geformten Tal aus. Zuerst besuchen Sie eines der typischen Pfahlhausdörfer, wie das idyllische Inn Dain. Auf den Kanälen zwischen den Häusern, die als Wasserstraßen dienen, finden morgens "Schwimmende Märkte" statt, zu denen die Händler und Bauern mit ihren als Verkaufsstände dienenden Booten zusammenkommen. Die bunten Marktszenen sowie die freundlichen Menschen sind ein Augenschmaus für jeden Besucher. Danach besuchen Sie die Werkstätten der künstlerisch sehr begabten Inle-Bewohner. Sie stellen in Heimbetrieben herrliche Seidenlongyis (Wickelröcke) her; andere haben sich auf die Schmiedekunst spezialisiert. Dann fahren Sie zu den Schwimmenden Gärten. Wildwachsende Wasserhyazinthen, die im Laufe der Zeit einen natürlichen Teppich bildeten, haben die Schwimmenden Gärten geformt, mit einer bis zu 1 m tiefen Humusschicht. Hier werden Blumen, Tomaten, Gurken und Bohnen angebaut. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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7. Tag Inle See – Nyaungshwe – Heho - Mandalay, F/A

Heute unternehmen Sie eine ausgiebige Bootsfahrt auf dem Inle-See. Der langgezogene See ist die Heimat der Inthas, der "Söhne des Sees", einem zur burmanischen Volksgruppe gehörenden Stamm. Die "Söhne des Sees" erfanden eine spezielle Methode des Fischfangs: Mit einem konisch geflochtenen 2-3 m langen Bambuskorb ausgerüstet, rudern Sie hinaus, wobei Sie das Ruder mit einem Bein einklemmen, um beide Hände freizuhaben. Dann besuchen Sie das Kloster Nga Phe Chaung, das wegen der dressierten Katzen, die auf Befehl durch Reifen springen, berühmt ist. Nachmittags fahren Sie über den See zurück nach Nyaungshwe und von dort zum Flughafen von Heho (Pass- und Gepäckkontrolle) und fliegen nach Mandalay (ca. 35 Minuten). Mandalay liegt in einer Ebene 100 m ü.d.M. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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8. Tag Mingun und Mandalay, F/A

Morgens fahren Sie zuerst zum Hafen von Mandalay und dann mit einem Motorboot (Kabinen und Freideck) auf dem Ayeyarwaddy stromaufwärts nach Mingun, das dank königlicher Patronage interessante Sehenswürdigkeiten bietet (Bootsfahrt ca. 1½ Stunden). Vom Fluss aus genießt man einen schönen Blick auf den Mandalay-Berg und die dahinterliegenden Shan-Berge. Diese Bootsfahrt ist ein beschaulicher Einstieg in die malerisch schönen Landschaften von Myanmar, wo Sie freundlichen Einheimischen begegnen. Dann wandern Sie zu der schneeweißen Set-taw-ya-Pagode, in deren Innersten ein Fußabdruck des Buddha in Marmor ausgestellt ist. Vom Fluss aus führt ein von vielen Wächterfiguren flankierter Aufgang durch sieben mit Wellen versehene Terrassen zur Pagode. Die Wellen repräsentieren jene sieben Gebirge, die der indischen Mythologie zufolge den Weltberg Meru umgeben, der wiederum durch die Pagode selbst symbolisiert wird. Dieses Bauwerk spiegelt den Höhepunkt der Macht der Konbaung-Dynastie wieder. Hier sollte die höchste Pagode und somit das größte buddhistische Heiligtum der Welt entstehen. König Bo-daw-hpaya konnte nur 1/3 der Pagode fertigstellen. Anschließend besuchen Sie den 50 m hohen Ziegelblock der Mingun-Pagode und die Mingun-Glocke, die größte intakte, läutende Glocke der Welt. Ihr Gewicht beträgt gut 90 Tonnen; sie ist 6 m hoch, hat einen Umfang von 15 m und an der Basis einen Durchmesser von 5 m. Dann besuchen Sie die strahlend weiße Hsin-byu-me-Pagode. Dann wandern Sie zurück zum Ayeyarwaddy-Fluss und fahren mit dem Schiff nach Mandalay zurück. Im Anschluss besuchen Sie die mit Goldplatt verzierte Mahamuni-Pagode. Sie ist das bedeutendste Heiligtum der Stadt mit der im ganzen Land am meisten verehrten Buddhafigur. Im Zentrum der Pagode thront, von gläubigen Buddhisten umringt, der sagenumwobene "Große Weise", der goldbeladene Mahamuni-Buddha. Danach besuchen Sie die Künstler im Zentrum von Mandalay (Holzschnitzer, Bronzegießer, Steinmetze, Goldschläger, Schirmmacher etc.); Sie erhielten ihre Aufträge zumeist von religiös motivierten Stiftern, dem Königshaus oder von dem buddhistischen Klerus selbst. Da Mandalay zudem eine Hochburg traditioneller Künste wie Tanz, Musik oder Marionettentheater ist, hat die Stadt bis heute den Ruf des eigentlichen Zentrums burmesischer Kultur. Danach besichtigen Sie die Kuthodaw-Pagode, die mit ihren 729 kleinen Pagoden mit Marmortafeln das "Größte Buch der Welt" darstellt. Danach besuchen Sie das Shwenandaw-Kloster oder das "Goldene Palastkloster". Im Inneren sind noch gut erhaltene Schnitzereien sowie eine Kopie des riesigen Löwenthrons der Konbaung-Könige. Dann fahren Sie zum Mandalay-Berg. Von hier bietet sich zum Abschluss des Tages ein spektakulärer Blick auf die geschichtsträchtige Stadt. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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9. Tag Mandalay - Amarapura – Inwa – Sagaing - Mandalay F/A

Morgens fahren Sie durch kleine Dörfer zu der alten Königsstadt Amarapura und besuchen das Mahagandayon-Kloster, welches die Schule für junge Mönche ist. Es ist das Zentrum buddhistischer Gelehrsamkeit und der Handwerkskünste (hier befinden sich während der buddhistischen Fastenzeit über 1.000 Mönche; sie wohnen und studieren hier, denn dem Kloster ist eine berühmte Universität angeschlossen). Am Morgen erhalten die Mönche von der Bevölkerung in einer Volksküche das Frühstück gespendet, was eine große Ehre für jeden Spender bedeutet. Dann kommen Sie zu der längsten Teakholzbrücke der Welt, der U Bein-Brücke. Sie führt über den Taungthaman-See und ist 1,2 km lang. Nach einer beschaulichen Pause fahren Sie zum Bagaya-Kloster mit der berühmten Sammlung von Buddhabildern. Danach bietet sich die Möglichkeit, in einer Seidenweberei die kunstvolle Seidenverarbeitung an traditionellen Webstühlen zu bestaunen. Sie fahren mit der Fähre über den Myitnge-Fluß. Auf der anderen Seite warten landestypische Ponykutschen auf Sie, die Sie auf einer lustigen Fahrt durch kleine Dörfer zu der alten Königsstadt Inwa bringen. Alternativ können Sie auch diese Strecke wandern (ca. 1,5 Stunden). Vom Palast ist nur noch der Nanmyin (Aussichtsturm), das Maha Aung Mye Bonzan-Kloster sowie das im 19. Jh. errichtete Bagaya-Kloster erhalten, eines der schönsten traditionellen Holzklöster der Welt, aus gewaltigen Teakholzstämmen errichtet. Dann fahren Sie zurück zum Hotel****.


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10. Tag Mandalay – Maymyo (67 km), F/M

Der heutige Tag steht unter dem Zeichen einer Überlandfahrt, auf der Sie viele Eindrücke vom burmesischen Landleben bekommen. Nach ca. 2 Stunden (67 km) erreichen Sie Pyin U Lwin (Maymyo). Unterwegs besuchen Sie eine Kaffeeplantage und haben die Möglichkeit auch streckenweise zu wandern. Maymyo liegt auf 1.100 m Höhe und war bei den Briten eine der "Hill Stations", die schon in Indien für den Lebensstil der Kolonialherren so typisch waren. Buntbemalte Pferdekutschen sind ein normales Verkehrsmittel. Bei den Bewohnern von Myamo fallen zahlreiche Inder und Nepali auf, die einst durch die britische Armee hierher kamen. Sechs Moscheen, vier Hindutempel und ein Sikhtempel entstanden im Laufe der Zeit für die indischen Kolonialsoldaten und ihre Nachfahren. Maymyo liegt an der China Road, der Handelsstraße nach Yunnan, so dass sich auch viele chinesische Händler in der Stadt niedergelassen haben. Zuerst besuchen Sie den bunten Markt. Hier vermischen sich die verschiedenen Völker mit den Bergbewohnern der Umgebung, die hauptsächlich Shan und Danu sind. Anschließend besuchen Sie den Botanischen Garten Kandawgyi (500 verschiedene Pflanzenarten, u. a. Orchideen und Heilpflanzen sowie eine Fülle exotischer Bäume) und einen romantischen Wasserfall. Nach einer Wanderung durch die Gartenanlagen fahren Sie zu der Beit-shin-maung-Tropfsteinhöhle, ein buddhistisches Wunderland. Ein Teil der Strecke bietet sich aufgrund der schönen Landschaft zum Wandern an. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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11. Tag Maymyo – Monywa (207 km), F/M

Morgens fahren Sie durch die Berge zurück nach Mandalay und weiter nach Monywa. Die Stadt liegt am Ostufer des Chindwin-Flusses der Hafen- und Handelsstadt Monywa, die erst seit Beginn der neunziger Jahre von Touristen besucht werden darf. Die Flusshafenstadt prosperierte durch den Handel auf dem Chindwin-Fluß, der die Hauptverkehrsader in den Nordwesten des Landes zur indischen Grenze hin bildet sowie ein Umschlagplatz für die landwirtschaftlichen Produkte der gesamten Umgebung ist. Wie immer in Myanmar, war das Wirtschaftszentrum zugleich ein Zentrum des Buddhismus mit zahlreichen Klöstern. Unterwegs haben Sie die Gelegenheit zu mehreren Fotostopps, Wanderungen und dem Besuch einer einheimischen Schule und eines Bauerndorfes. Abendessen und Übernachtung im Hotel.


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12. Tag Monywa – Besuch von buddhistischn Höhlenanlagen und zurück nach Mandalay, F/M

Morgens verlassen Sie Monywa Richtung Westen und überqueren mit der Fähre den Chindwin-Fluss. Bei der Überfahrt bietet sich ein schöner Blick auf die Stadt und den Flusshafen. Von dort sind es 22 km zu den Höhlenanlagen von Hpo-win-daung und Shwe-ba-daung, die Sie in Pick-Up Fahrzeugen zurücklegen. Für die Wanderer empfehlen wir, das letzte Stück zum Dorf zu Fuß zurückzulegen. Dort ließen gläubige Buddhisten zahllose Höhlen von unterschiedlicher Größe und Ausschmückung in den Sandstein meißeln. Zum Teil sind es nur kleine Nischen, andere sind geräumig und gut begehbar, mit monolithischen Buddhafiguren, Stupas und bunten Wandmalereien. Auf einem Pilgerweg gehen Sie über Stufen an zahllosen Höhlen vorbei zu einer Anhöhe, von der aus Sie einen schönen Blick auf die wabenförmig aus dem Fels geschlagene Höhle an der Rückseite des Berges haben. Die meisten davon stifteten gläubige Buddhisten zur Zeit der Konbaum-Dynastie und danach. Viele Höhlen sind nur Nischen, die eine Buddhafigur enthalten. Die größeren Höhlen sind oft mit Steinmetzarbeiten und Figuren verziert. Einige waren früher mit kunstvoll geschnitzten Teakholzfiguren verschlossen, die man jedoch mittlerweile abgenommen hat. Schöne Wandmalereien, größtenteils aus der Konbaung-Zeit (18. Jhd.), schmücken das Innere anderer Höhlentempel. Ein Stück weiter auf unasphaltierter Straße liegt Shwe-ba-daung. Von schluchtenartigen Gängen aus wurden zu beiden Seiten Höhlentempel in den Fels getrieben. Nach diesem eindrucksvollen "Höhlenerlebnis" fahren Sie nach Kyaukka, das für seine Lackarbeiten berühmt ist. Im Unterschied zu den Arbeiten von Bagan werden hier keine mehrfarbigen Muster eingeritzt, meist sind die Körbe und Schalen einfarbig schwarz oder rotbraun. Nach diesem erlebnisreichen Ausflug, der Ihnen das alte wahre Myanmar zeigt, fahren Sie zurück nach Mandalay. Abendessen und Übernachtung im Hotel ****.


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13. Tag dem Schiff von Mandalay nach Bagan und Überland zum Mount Popa, F/M

Morgens fahren Sie zum Hafen von Mandalay und dann mit einem staatlichen Schiff den Ayeyarwaddy flußabwärts nach Bagan. Der Ayeyarwaddy entspringt im Hochgebirge des Nordens und hat den Großteil der Ebenen geformt; er ist die Hauptverkehrsader des Landes und Rudyard Kipling hat ihn in seinem berühmt gewordenen Gedicht als "Straße nach Mandalay" beschrieben. Der über 2.000 km lange Fluss mündet in einem breiten, über 50.000 km² großen Delta der Andaman-See. Nach einer beschaulichen Ganztagesfahrt (9 Stunden), vorbei an palmbedeckten Hainen, Pagoden und Stupas sowie ländlichen Szenen erreichen Sie nachmittags Bagan und fahren mit dem Bus auf einer guten Straße zum Blumenberg "Mount Popa", der als Wohnstätte der Nats verehrt wird. Unterwegs sehen Sie viele Palmyrapalmen, die das Landschaftsbild prägen. Gelegentlich kann man Männer beim Einsammeln des süßen Saftes beobachten, wozu Sie die hohen Palmen mit Hilfe von Leitern besteigen. Aus dem Saft entsteht der Palmwein, Palmzucker und der Palmschnaps. Der Mount Popa ist mit 1.518 m die höchste Erhebung des Bago Yoma, doch eigentlich ist ein kleinerer Vulkankegel am Fuß des Vulkans als Mount Popa der Nats (Geisterberg) oder als Popa Taungkalat wesentlich berühmter. Übernachtung im reizvoll gelegenen Bungalow-Hotel Popa Mountain Resort mit Swimmingpool und Restaurant, in tropischer Vegetation auf 1.000 m Höhe. Von hier haben Sie einen ausgezeichneten Blick auf den turmartigen Vulkankegel Popa Taungkalat.

Hinweis: Sollte die Schifffahrt von Mandalay nach Bagan aus logistischen Gründen nicht möglich sein (abhängig von der Reederei), so wird stattdessen ein morgendlicher Flug nach Bagan vorgesehen mit einem Schiffausflug auf dem Ayeyarwady sowie weitere Aktivitäten. Abendessen und Übernachtung im Hotel.


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14. Tag Popa - Sale - Bagan, F/A

Morgens besuchen Sie eine Sandelholzplantage. Danach fahren Sie zu einer interessanten Medizinalpflanzen-Plantage, wo Sie in die traditionelle Herbal-Heilkunst der Burmesen eingeweiht werden. Danach wandern Sie auf den Vulkankegel Popa Taungkalat. Am Fuß des Berges geben Natschreine die Gelegenheit, die bunte Geisterwelt Myanmars zu studieren. Der turmartige Bergkegel beherbergt einen farbenfreudigen Komplex von Klöstern und Pagoden sowie weitere Nat-Schreine. Der steile Aufstieg über 777 Stufen auf überdachten Treppen, wird durch einen Panoramablick belohnt .Nach dem Abstieg fahren Sie weiter nach Sale. Sale war später in der Kolonialzeit eine wohlhabende Handels- und Verwaltungsstadt. Aus dieser Zeit stammen sehenswerte Holzklöster mit hervorragenden Holzschnitzarbeiten, die vom vergangenen Glanz künden. Sie besichtigen das Yoke-Son-Kloster mit kunstvoll geschnitzten Figuren von Szenen aus den Jatakas sowie das gegenüberliegende Man-Kin-Kloster mit Holzschnitzarbeiten. In einem aus Stein errichteten Tempel befindet sich dort eine ca. 3 Meter hohe Lack-Buddhafigur. Danach fahren Sie weiter nach Bagan. (Dieses wunderschöne Resort liegt im alten Bagan, welches eines des interessantesten kulturellen Erbe von Myanmar ist. Tausende von Tempeln und Pagoden breiten sich aus über rostfarbenes Flachland welches an den verschlungenen Ayeyarwaddy Fluß angrenzt. Das Hotel Bagan liegt auf einem weiträumigen Stück Land, wo der Gawdawpalin Tempel auf der einen Seite hervorragt und der gewaltige Fluss Ayeyarwaddy auf der anderen die Gartenanlage begrenzt. Das Hotel wurde vorsichtig inmitten alter Bäume und Naturgelände erbaut. Die dunklen Teak Holz Gebäude sind mit mythischen Figuren ausgestattet und durch blumenreiche Ziegelsteinwege miteinander verbunden. Hier herrscht das Gefühl von Zeitstillstand. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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15. Tag Archäologische Stätte Bagan, F/A

Heute erleben Sie einen archäologischen Höhepunkt, Sie tauchen ein in das "El Dorado" der Tempel, Pagoden und Traditionen. Die Königsstadt Bagan ist für die großartige Architektur ihrer Bauten berühmt. Die UNESCO hat Bagan zum Weltkulturerbe erklärt. Es wurden dort nicht weniger als 2 229 Pagoden registriert. Manche Forscher schätzen die einstige Gesamtzahl von Pagoden, Klöstern und Andachtstellen auf ca. 12 000, was bedeuten würde, dass die Könige von Bagan im Durchschnitt jeden Monat ungefähr 4 Heiligtümer fertig gestellt hätten. Bagan liegt im Trockengürtel Myanmars, einer von Palmyra-Palmen geprägten Landschaft an der Biegung des Ayeyarwaddy-Flusses. Die von Pagoden übersäte Ebene ist die großartigste Sehenswürdigkeit Südostasiens. Schriftsteller wie größte buddhistische Ruinenfeld der Welt und eine der Henry Yule, Cees Noteboom und Somerset Maugham schwärmten in Superlativen von dieser Sehenswürdigkeit und Sie werden genauso begeistert sein. Zuerst besuchen Sie den malerischen Nyaung U Markt, der einen guten Einblick in das traditionelle Leben gibt. Danach besichtigen Sie die Shwezigon-Pagode bei Nyaung U, die am Ayeyarwaddy-Fluss liegt. Bis heute gilt die goldglänzende Shwezigon-Pagode nicht nur als eines der bedeutendsten Heiligtümer des ganzen Landes, sondern auch als Prototyp der burmesischen Pagode schlechthin. Sie ist eines von fünf Heiligtümern, mit denen sich der erste Großkönig von Bagan, das Gebiet seiner Hauptstadt absteckte. Zwischen Nyaung U und Alt-Bagan liegt bei dem Dorf Wetkyi der Gubyaukgyi-Tempel. Er besitzt von außen architektonische Ähnlichkeiten mit dem Mahabodhi-Tempel im indischen Bodhgaya. Im Inneren sitzt ein Buddha in Erdberührungsgeste vor einem gemalten Hintergrund, der den vergeblichen Angriff von Mara und seiner Dämonenarmee darstellt. Danach besuchen Sie den zu Anfang des 13. Jh. errichteten Htilominlo-Tempel, der nach dem Geschmack des Herrschers gebaut wurde. Kurz vor den alten Stadtmauern Bagans besuchen Sie den großartigen Ananda-Tempel, ein im 11. Jh. geschaffenes Meisterwerk des dritten Königs von Bagan. Riesige Teakholztore zieren die Eingänge der Tempelanlage. Im äußeren Gang können Sie in 80 Sandsteinreliefs das Leben Buddhas nachvollziehen. Im Schatten des gewaltigen Ananada-Tempels steht der von außen unscheinbare Ananda Ok Kyaung-Tempel, dessen Inneres gut erhaltene Wandmalereien aus dem späten 18. Jh. schmücken. Danach kehren Sie zurück zum Hotel, um nach den überwältigenden Eindrücken des Vormittags auszuspannen. Nachmittags besuchen Sie eine Lackfabrik, wo Sie den Handwerkern/Künstlern bei der aufwendigen Herstellung der feinen Arbeiten zuschauen können. Bis heute ist Bagan Zentrum der Lackarbeiten geblieben. Traditionell fanden ausschließlich Rot, Schwarz, Grün, Gelb und Orange Verwendung. Bei schwarz-goldenen Lackarbeiten beklebt man die vorschraffierten Stellen mit Blattgold. Formschöne Opferschalen gibt es traditionell ein- oder zweifarbig: schwarz oder rot. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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16. Tag Bagan - Yangon, F/A

Morgens besuchen Sie den in einer tiefen Schlucht gelegenen Kyaukgu Umin Tempel (Felshöhlentempel). Hinter einem mit besonders plastischem Steinreliefs verzierten Vorbau sind lange Gänge und Meditationskammern tief in den angrenzenden Fels geschlagen worden. Dann kommen Sie zu dem eindrucksvollen Dhammayangyi-Tempel. Er besteht aus einem Stockwerk auf dem sechs steil aufeinanderliegende Terrassen aufgesetzt wurden, die dem Bau das Aussehen einer Stufenpyramide verleihen. Der Tempel ist u. a. für sein perfektes Mauerwerk berühmt, das anscheinend ohne Mörtel zusammengefügt ist. Danach besuchen Sie mit der Pferdekutsche das kleines Dorf Phwa Saw in der Umgebung von Bagan und lernen auf einer Wanderung Bauernfamilien kennen, die in idyllischer Einheit im traditionellen Stil wohnen. Sie haben die Möglichkeit die traditionellen Holzhäuser zu besuchen und Sie bekommen einen Einblick in das tägliche Leben der sehr freundlichen Bewohner (sollten Sie Kugelschreiber, Hefte, Kinderkleidung oder Kleidungsstücke haben, die Sie nicht benötigen, so können Sie diese dem Dorfvorsteher oder dem "Familienoberhaupt" zur Verteilung übergeben; oft sind die Familien sehr kinderreich und Sie freuen sich über jedes Geschenk). Danach, fahren Sie zurück zum Hotel und danach zum Flughafen; Sie fliegen von Bagan nach Yangon. Abendessen und Übernachtung im Hotel****.


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17. Tag Yangon Stadtbesichtigung und internationaler Rückflug, F

Morgens besuchen Sie die Straßenmärkte auf der Anawratha Road und fahren anschließend zur Wahdan(War Tan), wo Sie die Be-und Entladung von Booten beobachten können, die vom Anlegesteg Ayeyarwady-Delta kommen. Das bunte, geschäftige Treiben der Menschen inmitten der vielen Schiffe und Boote ist eine besondere Erfahrung. Anschließend werden Sie kurz das Chinatown besichtigen, bevor Sie dann zum berühmten Scott Market fahren, ein ausladender 80 Jahre alter Gebäudekomplex, in dessen Hallen eine große Auswahl an Kunsthandwerk und anderen Dingen feilgeboten wird. Hier bietet sich eine ausgezeichnete Gelegenheit für einen Einkaufsbummel (Souvenirkäufe). Abschließen fahren sie zum internationalen Flughafen von Yangon, um Ihren Rückflug mit der Thai Airways via Bangkok nach Frankfurt anzutreten.


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18. Tag Frankfurt

Morgens Ankunft in Frankfurt oder Ihrem gebuchten Destinationsflughafen. Ende einer schönen und erlebnisreichen Reise.


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Badeverlängerung

Im Anschluss an die Reise bietet sich eine Badeverlängerung am Ngapali Strand an.

Lesen Sie hier mehr über die Badeverlängerung


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